Venue 8 7000: 6-mm-Tablet wird mit Dell Cast zum Desktop

Dells besonders dünnes Android-Tablet Venue 8 7000 wird per Miracast Inhalte an einen Monitor weitergeben. Dazu hat das Unternehmen eine App entwickelt, die Daten an ein HDMI-Dongle schickt: So wird aus dem Tablet ein Desktop-Rechner.

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Dells neues Venue 8 7000 unterstützt Dell Cast.
Dells neues Venue 8 7000 unterstützt Dell Cast. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf seinem Dell Solutions Summit in Brüssel hat Dell weitere Details zu seinem besonders dünnen Android-Tablet bekanntgegeben. Dells Venue 8 7000 ist auf dem vergangenen IDF vorgestellt worden und soll bereits im November 2014 auf den Markt kommen. Bestätigen konnte Dell das bisher zwar nur für den US-Markt, es könnte aber auch die weltweite Verfügbarkeit des nur 6 mm dicken 8-Zoll-Tablets gemeint sein.

Dell Cast für den stationären Betrieb

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Dell demonstrierte auf seiner Veranstaltung die Fähigkeiten des Tablets. Das gezeigte Gerät hatte allerdings noch einen Prototyp-Status. Trotzdem funktionierte Dell Cast bereits recht gut: Damit werden Bildinhalte per Miracast an ein HDMI-Dongle gesendet. Es handelt sich dabei aber nicht um eine simple Spiegelung, vielmehr sorgt die Dell-Cast-App dafür, dass der Bildinhalt einem Desktop ähnelt, inklusive mehrerer Fenster für Apps.

  • Dell Cast mit einem Venue 8 7000 im Betrieb (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Einzelne Fenster beinhalten die Android-Apps. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Übertragung läuft per Miracast. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Stick braucht eigentlich keine gesonderte Stromversorgung. Er wird per HDMI mit Strom versorgt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das OLED-Display ist recht kräftig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nur 6 mm ist das Venue 8 7000 dünn. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Venue 8 7000 mit dem Dell-Cast-Dongle (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Dell Cast mit einem Venue 8 7000 im Betrieb (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Dell Cast ist damit eine Art Dockingmodus. Der HDMI-Adapter hat deswegen auch einen USB-Port vom Typ A, um etwa eine Maus anzuschließen, die das Tablet steuert. Dell führte das mit einem Adapter von Logitech für eine drahtlose Maus vor. Die Energieversorgung des HDMI-Adapters übernehme HDMI selbst, denn Stromleitungen seien im Standard vorgesehen, so Dell.

Das Problem ist allerdings, dass viele Monitorhersteller die Stromversorgung nicht zum HDMI-Eingang führen. Deswegen ist eine optionale Energieversorgung möglich, etwa über die USB-Anschlüsse des Monitors. Dazu hat der HDMI-Stick einen weiteren Micro-USB-Port, der nur für die Stromversorgung vorgesehen ist.

Laut Dell wird der Fenstermodus nicht mit allen Apps funktionieren. Details zu den Anforderungen nannte das Unternehmen noch nicht. Es ist aber anscheinend keine spezielle Anpassung der Apps selbst notwendig, damit sie über die Dell Cast App laufen.

Zum Preis oder zum genauen Prozessor des Tablets hat Dell weiterhin keine Angaben gemacht. Dass es ein Quad-Core mit Intels Moorefield-Design ist, steht aber schon fest. Das Venue 8 7000 gilt als dünnstes Android-Tablet und hat einen OLED-Bildschirm mit 2.560 x 1.600 Pixeln. Außerdem ist eine 3D-Kamera eingebaut, die Intels Real-Sense-Technik verwendet.

Der Dell Cast Stick selbst ist in den USA bereits erhältlich und kostet rund 80 US-Dollar. Er funktioniert auch mit dem aktuellen Dell Venue 7, das hierzulande verfügbar ist. Im Laufe des Jahres 2014 soll Dell Cast sich auch mit Windows-Tablets verwenden lassen.

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    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Anonymer Nutzer 21. Sep 2014

Ja, darin sehe ich auch das größte Problem bei dieser Lösung. Habe auch noch keine...

Anonymer Nutzer 21. Sep 2014

Und das hat deiner Meinung nach was mit dem im Artikel beschriebenen Verhalten zu tun?

Anonymer Nutzer 20. Sep 2014

Ich hab vor nem 3/4 Jahr mir ein Venue 8 Pro geholt, ist eigentlich relativ ok. Für...


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