Venmo: Amazon bietet Bezahlen mit Paypal-Dienst an

Amazon macht einen großen Schritt auf Paypal zu. Zahlen mit Venmo wird in den USA integriert.

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Venmo bietet dieselben Bezahldienste wie Paypal, plus Emoji.
Venmo bietet dieselben Bezahldienste wie Paypal, plus Emoji. (Bild: Venmo)

Amazon wird Zahlungen mit dem Paypal-Dienst Venmo ermöglichen. Das gab der Zahlungsdienstleister am 8. November 2021 bekannt. "Wir sehen, dass unsere Kunden Optionen und Flexibilität beim Einkaufen bei Amazon wünschen", sagte Ben Volk, Amazons Director of Global Payment Acceptance, in einer Erklärung. Venmo kann nur in den USA genutzt werden.

Ab dem nächsten Jahr können Kunden, die bei Amazon einkaufen, ihre Einkäufe mit Venmo bezahlen. Laut der Venmo-Muttergesellschaft Paypal können Käufer auf Amazon.com oder mit der Amazon-App mit Venmo-Guthaben oder ihrem verknüpften Bankkonto bezahlen.

In den drei Monaten bis Ende September wuchs der Umsatz von Paypal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn wuchs um sechs Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

Amazon und Paypal verhandeln seit vielen Jahren

Amazon und Paypal hatten im Januar 2017 darüber verhandelt, Amazon-Kunden die Zahlung per Paypal zu ermöglichen. Das erklärte Paypal-Chef Dan Schulman zu der Zeit. Es gebe keine weiteren Ankündigungen zu den Verhandlungen, betonte Schulman. "Die Gespräche konzentrierten sich darauf, wie man die Unternehmenswerte zum gegenseitigen Nutzen unserer Kunden einsetzen kann."

Seit der Trennung von Ebay und Paypal wird eine Zusammenarbeit des Zahlungsdienstleisters mit Amazon möglich. Ebay kündigte im September 2014 an, Paypal als ein unabhängiges Unternehmen auszugründen. Die Auktionsplattform und der Zahlungsabwickler werden als einzelne Firmen an der Börse gehandelt.

Ebay hatte Braintree mit seinem Dienst Venmo im September 2013 für 800 Millionen US-Dollar übernommen und die Zusammenlegung mit Paypal beschlossen.

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