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Vengeance RGB Pro angeschaut: Corsairs beleuchteter RAM schafft DDR4-4800

Die Vengeance RGB Pro von Corsair gehören zu den schnellsten DDR4-Arbeitsspeichermodulen mit Beleuchtung. Sie nutzen Samsung-Chips und sehr helle LEDs und richten sich an Übertakter.

Artikel von veröffentlicht am
Corsair Vengeance RGB Pro (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der Speicherhersteller Corsair hat auf der Komponentenmesse Computex 2018 seine neuen Vengeance RGB Pro vorgestellt. Die Module gibt es mit weißem und schwarzem Heatspreader und bis zu DDR4-4000, wobei die Sticks sich auch mit DDR4-4800 betreiben lassen. Die Beleuchtung - oder genauer die Software - ist ausgefeilt und integriert sich gut in Corsairs weiteres Portfolio.

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Bisher gibt es mit bunten LEDs nur die Vengeance RGB ohne Pro, die Corsair sogar mit DDR4-4266 bewirbt. Aufgrund des Heatspreaders leuchten die neuen Vengeance RGB Pro jedoch deutlich heller, da die einzelnen LEDs mehr Platz haben, um zu strahlen. Zudem sind es zehn statt acht, was feinere Effekte möglich macht.

Corsair bietet die Vengeance RGB Pro in allerlei Kit-Varianten an, die sich bei Kapazität und Takt unterscheiden. Die Modellpalette reicht von 2 x 8 GByte DDR4-2666-CL16 über 4 x 8 GByte DDR4-3466-CL16 bis hin zu 2 x 8 GByte DDR4-4000-CL19. Corsair nutzt sogenannte Samsung B-Dies, die üblichen Chips für so schnellen RAM. Der Speicher soll in den kommenden Wochen verfügbar sein, Preise nannte der Hersteller noch nicht.

Die LEDs der Sticks werden per SM-Bus und über Corsairs iCue-Software justiert, eine einzelne Ansteuerung ist zumindest bisher nicht möglich, wohl aber asynchrone Effekte. Die Software verwaltet neben dem RAM die Lichter auf Mainboard, Kühler, Lüfter, Maus, Pad, Tastatur oder Headset und kann mit Spielen wie Far Cry 5 interagieren.

Auf der Messe zeigte Corsair den Vengeance RGB Pro auf einem Mini-ITX-Mainboard mit einem Coffee-Lake-Chip, dort war DDR4-4800-CL19 bei 1,5 Volt möglich. Das klappt jedoch nur aufgrund der kurzen Signallaufzeit und mit zwei Modulen, auf ATX-Platinen oder vier Sticks sind die Taktraten niedriger. RAM ohne LEDs erreicht aufgrund geringerer Interferenzen ebenfalls bessere Frequenzen.

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lost_bit 08. Jun 2018

Da wäre doch schön. Etwas dezenter beleuchten oder die Auslastung pro Riegel. Irgendwie...

M.P. 08. Jun 2018

"Riechbare" RAM Riegel gibt es aber schon: Wenn einer der Speicherchips oder...


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