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Vega:
Raketenabsturz lässt Fragen offen

Zwei Monate nach dem Absturz einer Vega- Rakete mit einem Militärsatelliten der Vereinigten Arabischen Emirate an Bord liegt ein Bericht der Untersuchungskommission vor. Die Ursache scheint geklärt, Details werden aber nicht verraten.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Eine Zefiro 23 Raketenstufe im Bau. Beim Absturz versagte allerdings das andere Ende der Raketenstufe. (Bild: ESA)
Eine Zefiro 23 Raketenstufe im Bau. Beim Absturz versagte allerdings das andere Ende der Raketenstufe. Bild: ESA

Ein thermisch-strukturelles Versagen des oberen Deckels der zweiten Raketenstufe soll die Ursache des Absturzes einer Vega-Rakete im Juli gewesen sein. 14 Sekunden nach der Zündung platzte die Raketenstufe und die Mission war verloren. Viel mehr ist dem offiziellen Bericht der Untersuchungskommission(öffnet im neuen Fenster) des Absturzes nicht zu entnehmen.

Als das obere Ende der aus Kohlefaser gefertigten Zefiro-23-Feststoffraketenstufe platzte, wurde der Rest der Rakete davongeschleudert und stürzte 400 Kilometer von der Küste entfernt in den Atlantik. Der Bericht lässt keine Rückschlüsse darauf zu, worin das Versagen bestand oder wie die Kommission zu dem Schluss gekommen ist. Ein versehentliches Zünden der Selbstzerstörung wurde allerdings ausgeschlossen.

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