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Veeam: VMware-Kunden suchen anderes Tooling nach Broadcom-Plänen

Nach der Broadcom-Übernahmen suchen einige VMware -Kunden Alternativen. Das klappt aber nur, wenn das ganze Ökosystem migriert werden kann.
/ Sebastian Grüner
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Auch VMs brauchen ein Back-up. (Bild: Pixabay)
Auch VMs brauchen ein Back-up. Bild: Pixabay

Die Umstrukturierungen und Produktabkündigungen bei VMware nach der abgeschlossenen Übernahme durch Broadcom versetzen zahlreiche Kunden in Unruhe, so dass sie sich nun offenbar nach Alternativen umsehen. In Foren wie Reddit oder auf Hackernews wird für einfache Szenarien dabei häufig Proxmox genannt. Wohl auch deshalb evaluiert der Back-up- und Datensicherungsspezialist Veeam Lösungen auf Grundlage von Proxmox. Das berichtet The Register(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Foreneinträge des Anbieters.

Einige der Produkte von Veeam bauen direkt auf VMware-Technik auf. Für Kunden und Nutzer beider wird eine mögliche Migration weg von VMware also nur dann machbar, wenn auch die nachrangigen Abhängigkeiten mit migriert werden können. Im Forum von Veeam fragt deshalb ein Nutzer(öffnet im neuen Fenster) mit direktem Bezug auf das "VMware/Broadcom-Debakel" nach Support unter anderem für Proxmox.

Veeam-Produktmanager Fabian Kessler antwortete darauf(öffnet im neuen Fenster) : "Proxmox ist etwas, zu dem wir bereits erste Untersuchungen durchführen." Bereits zuvor sagte der Produktchef des Unternehmens Veeam, Anton Gostev(öffnet im neuen Fenster) , auf eine ähnliche Frage im Forum: "Wir erforschen und entwickeln Prototypen für Proxmox, um zu sehen, was in Bezug auf die Datensicherung möglich ist." Gostev bittet darüber hinaus interessierte Nutzer um technischen Informationen zu ihrer Infrastruktur.

Gostev verweist außerdem auch darauf(öffnet im neuen Fenster) , dass Oracle mit dem eigenen Linux-KVM-Angebot wohl die Lücke für das Virtualisierungsprodukt von Red Hat schließen will, das von Red Hat nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird. Auch diesen Hersteller- beziehungsweise Produktwechsel will Veeam in seinen eigenen Back-up-Produkten künftig unterstützen, nicht zuletzt wohl auch, um bestehende Kunden zu halten. Dass das Unternehmen für seine Kunden, die bisher auf VMware setzten, künftig ähnliche Alternativprodukte bereitstellen wird, ist also durchaus wahrscheinlich.


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