Vectoring: "Wenn wir uns nicht überbauen, machen es andere"

Aus Vectoring wird FTTH. Dabei spielt auch der Konkurrenzkampf eine große Rolle.

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Toni Lo Chiatto, Chef von Strategic Fiber Networks (ganz rechts im Bild)
Toni Lo Chiatto, Chef von Strategic Fiber Networks (ganz rechts im Bild) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Entscheidung, Fiber-To-The Curb-Netze zu überbauen, wird einem Netzbetreiber abgenommen: Das erklärte Toni Lo Chiatto, Chef von Strategic Fiber Networks, am 14. September 2022 auf dem Breitbandkongress des Branchenverbands FRK in Leipzig. "In Baden-Württemberg betreiben wir als Wisotel ein Vectoring-Netz, FTTC, mit circa 4.500 Kunden. Wir überbauen jetzt diese Netze mit Glasfaser."

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Man habe praktisch gesehen: "Wenn wir uns nicht überbauen, machen es andere", erklärte Chiatto.

Der Fonds Icon Infrastructure aus Großbritannien hatte im Oktober 2021 die NGN Telecom mit Pachtnetzen in Niedersachsen und Bayern, den Vectoring-Netzbetreiber Wisotel aus dem schwäbischen Rems-Murr-Kreis und den Stadtwerke-Dienstleister Ropa Carrier Solutions übernommen. Die Eigenmarken Echtschnell, das beste Netz (DBN.de) sowie Wisotel werden somit aus einer Firmengruppe bedient. Der Verbund setzt Netzprojekte in Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg um und fasst sie unter Strategic Fiber Networks (SFN) zusammen.

Geld für FTTH-Ausbau und Übernahmen

"Wir bauen zu unseren bestehenden 33.000 Anschlüssen noch mindestens das Zweifache hinzu. In drei Jahren wollen wir mindestens auf 100.000 Zugänge kommen. Dazu haben wir das gesamte Unternehmenskonstrukt auf Glasfaser ausgerichtet", betonte Chiatto. Einige Tiefbaufirmen seien unter festem Vertrag und in fünf Kommunen sei man mit der Vermarktung und im Ausbau aktiv. Weitere Netze sollen zugekauft werden und ein weiterer Kapitalgeber wurde in Form eines Bankenkonsortiums gefunden, das in den nächsten Jahren 95 Millionen Euro investiert.

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