Vectoring: Telekom verringert Datenrate in einem Dorf auf 16 MBit/s

In einem friesischen Dorf hat die Deutsche Telekom die Datenübertragungsrate von 50 MBit/s auf 16 MBit/s verringert. Angeblich haben deren Kunden darum gebeten. Laut einem dortigen Anwalt stimmt das nicht. Der lokale Betreiber Arche.Net vermutet, dass es sich um einen Fehler beim Vectoring handelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat in Wangerland, einer Gemeinde im Landkreis Friesland in Niedersachsen, die Datenübertragungsrate vieler Kunden von 50 MBit/s auf 16 MBit/s verringert. Das berichtete der dort arbeitende Anwalt Lübbo Meppen Golem.de. Die Ursache dafür ist unklar.

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Die Rechtsanwaltskanzlei Angelika Prieß-Tiemann ist selbst von dem Problem betroffen, ebenso die örtliche Kirchengemeinde. Ihnen sei Mitte September 2016 noch ein 50-MBit/s-Anschluss verkauft worden, der dann Mitte Oktober, angeblich auf Wunsch der Gemeinde, wieder auf 16 MBit/s zurückgestuft wurde. In allen Fällen sei den Kunden erklärt worden, sie hätten selbst um die Abstufung gebeten, was jedoch nicht stimme. Keiner dieser Kunden hätte dies beantragt. "Parallel dazu hat die Telekom aber auch noch 50-MBit/s- Anschlüsse verkauft", sagte Meppen.

Vectoring-Überschneidung als Grund?

Zuvor hatte das Unternehmen Arche.Net (Arche Netvision) aus Wilhelmshaven bereits schnellere Internetzugänge in der Stadt angeboten. Ein Sprecher von Arche.Net sagte Golem.de, dass sein Unternehmen schon vor der Telekom in dem Ortsteil von Wangerland Vectoring ausgebaut habe. Dies habe die Telekom wohl nicht gewusst und am Kabelverzweiger selbst Vectoring angeboten. Das kann aus technischen Gründen aber immer nur ein Unternehmen machen, ohne die Anschlüsse des anderen zu stören. Als das entdeckt wurde, seien die 50-MBit/s-Zugänge wohl heruntergestuft worden.

Die Telekom hat eine Anfrage von Golem.de zu diesem Vorfall bisher nicht beantwortet.

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Weiterhin keine Informationen haben die Konzernsprecher der Telekom zu einem ähnlichen Vorfall in der Berliner Innenstadt gegeben, über den Golem.de in der vergangenen Woche berichtet hatte. Durch den Einsatz neuerer Technik konnte ein Telekom-Kunde aus der Hauptstadt nur noch ADSL mit einer Datenrate von 16 MBit/s erhalten. Der bisherige Zugang brachte ihm 30 MBit/s und wurde gekündigt.

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neocron 07. Nov 2016

Schwachsinniges Gewaesch ... um diese Leitung zur Verfuegung zu stellen, muss man ERST...

Ovaron 07. Nov 2016

Zum einen kann auch der Techniker das nicht präzise aus Vogelflug und Kaffeesatz...

bombinho 07. Nov 2016

VDSL <> Vectoring.

Ovaron 01. Nov 2016

Ob ich das bin läßt sich ja nun leider nicht herausfinden weil solche haarsträubenden...

OmranShilunte 01. Nov 2016

bin mal gespannt, wieviele schrifliche vollmachten der telekomkunden der bürgermeister...



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