Vectoring: Telekom baut 528 Nahbereiche aus

In den vergangenen drei Monaten hat die Telekom wie versprochen Vectoring im Nahbereich ausgebaut. Vorrang hatten zunächst die ländlichen Räume, die großen Städte folgen später.

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Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom hat im zweiten Quartal 2018 weitere 528 Nahbereiche mit Vectoring ausgebaut. Das gab das Unternehmen am 13. Juli 2018 bekannt. Zunächst erfolgte der Ausbau von Anschlüssen im ländlichen Raum in Kommunen wie Waldkraiburg, Backnang oder Isen.

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"Die großen Städte werden in weiteren Schritten folgen", sagte Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. Im Lauf des Jahres wird die Telekom Super-Vectoring auch in den Nahbereichen einführen. An die jetzt umgebauten Hauptverteiler sind rund 260.000 Haushalte und Unternehmen angeschlossen.

Die von der Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung räumt der Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau der Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen innerhalb einer Entfernung von etwa 550 Metern um den Hauptverteiler (HVt) ein. Bis Anfang 2020 sollen alle der insgesamt 7.600 Nahbereiche in Deutschland modernisiert werden. Rund 7.200 Nahbereiche wird die Telekom ausbauen, dabei knapp 6.000 Kilometer Glasfaser verlegen und rund 30.000 neue Multi-Service Access Nodes (MSAN) verbauen.

Take-up-Rate von Vectoring

Nicht alle der Anschlüsse sind jedoch auch vermietet: Zum Jahresende 2017 waren in Deutschland nur 396.000 FTTB-Anschlüsse und rund 360.000 FTTH-Zugänge in Betrieb. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 der Bundesnetzagentur hervor, der am 8. Mai 2018 vorgestellt wurde. Von 2,7 Millionen verfügbaren Anschlüssen werden demnach 756.000 tatsächlich genutzt. Das ist etwas mehr als ein Viertel.

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Die Take-up-Rate von Vectoring in Deutschland, also die tatsächlichen Buchungen von Vectoringanschlüssen durch Endkunden, ist etwas niedriger. Die Telekom habe 10 Millionen Vectoring-Zugänge errichtet und 2,5 Millionen Kunden auf dieser Infrastruktur gewonnen, sagte Telekom-Chef Tim Höttges am 6. Dezember 2017 auf der Jahrestagung des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas). Damit liegt die Take-up-Rate nur bei einem Viertel. Neuere Angaben hat die Telekom seither noch nicht vorgelegt.

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bombinho 22. Jul 2018

Sorry, irgendwie hatte ich deine Antwort uebersehen. Also das waere nach meinem...

bombinho 18. Jul 2018

Das macht bei FTTB in der Regel auch Sinn, da weder der Uplink noch das Abschlussgeraet...

Faksimile 16. Jul 2018

Alle KVZ überbaut ? Wo gibt es das denn? Ich habe immer noch Ecken gesehen, in denen die...

sneaker 16. Jul 2018

Die Telekom hat bisher nur Nahbereiche umgestellt, in denen kein Wettbewerber VDSL...

Pornstar 16. Jul 2018

Geil, ein Familienzentrum hahaha. Sag mal warst du vor Ort oder wie kommt man darauf...



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