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Beeinträchtigungen der Übertragung ausschalten

Unterscheiden ließen sich zwei Arten des Übersprechens: Beim Near End Crosstalk (NEXT) komme es zum Übersprechen am gleichen Ende des Kabels. Da VDSL2 für die Sende- und Empfangsrichtung verschiedene Frequenzbänder verwende, könne der Einfluss von NEXT vermieden werden.

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Beim Far End Crosstalk (FEXT) führe das Übersprechen von benachbarten Leitungen zu einer Störbeeinflussung auf der Gegenstelle. FEXT habe einen sehr großen Einfluss auf die VDSL2-Performance. Von FEXT sei sowohl die Datenübertragung vom Zugangsknoten zum VDSL-CPE (CPE - Consumer Premises Equipment) als auch die Gegenrichtung betroffen.

Daher befasse Vectoring sich mit den durch FEXT auftretenden Beeinträchtigungen und ziele darauf ab, diese größtenteils auszuschalten. "Mit Vectoring lässt sich vom Zugangsknoten, von dem aus die Kupferkabel zu den Teilnehmern geführt werden, dieses Übersprechen größtenteils kompensieren. Damit die in einer Teilnehmeranschlussleitung auftretenden Störungen nicht wirksam werden können, ist es entscheidend, das Signal bereits vor dem Senden so zu modifizieren, dass Störungen auf Empfängerseite durch ein künstlich addiertes Kompensationssignal entfernt werden. Dazu muss bekannt sein, welche Signale auf den Teilnehmeranschlussleitungen in einem Bündel gesendet werden und welches Übersprechen dadurch erfolgt. Mittels spezieller 'Testsignale' wird das Übersprechen von und zu jeder Teilnehmeranschlussleitung während des Verbindungsaufbaus und in definierten Zeitabständen bestimmt. Zusammen mit den Signalen aller Teilnehmer ist es dann möglich, für jede Leitung die passenden Kompensationssignale zu berechnen", erklärte Spahn.

Die Kenntnis aller Signale und das Vermessen des Übersprechens aller Leitungen im Bündel seien die Grundvoraussetzung, um Vectoring effizient einzusetzen. Typisches DSL-Equipment schließe heutzutage 48 bis 96 Teilnehmer über eine Karte an. In einem Subrack steckten bis zu 20 Karten. Da die Informationen einfacher innerhalb einer Karte auszutauschen seien, hätten die ersten Lösungen auf dem Markt nur Vectoring auf Kartenebene, also typischerweise 24 bis 48 TALs. In größeren Bündeln habe dies jedoch nicht zu den erwünschten Verbesserungen geführt.

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 Vectoring: "Die Technikgeschichte wiederholt sich manchmal"Effektiver Austausch durch Signalbündel 
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glmd 03. Jun 2013

Bandbreite schön und gut, aber daß der Ausbau Geld kosten (egal ob Vectoring oder...

RcRaCk2k 31. Mai 2013

Mal ernsthaft... Vectoring ist so, wie es aktuell diskutiert wird unsinnig! Interessant...

Xultra 30. Mai 2013

Hmm wieso wird alles privatisiert ? Alles besser ,billiger und Wasweisich ... 18...

barforbarfoo 30. Mai 2013

http://de.wikipedia.org/wiki/Shannon-Hartley-Gesetz

cloudius 30. Mai 2013

Ich bin ja gespannt, wie sich die Verfügbarkeit von normalen VDSL-Vectoring-Modems...


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