Vectoring: Bundesnetzagentur sieht Telekom-Plan zu 100 MBit/s skeptisch

Die Bundesnetzagentur hat sich wenig begeistert davon gezeigt, dass die Telekom für das Vectoring ein Exklusivrecht in Deutschland fordert. Doch nur unter dieser Voraussetzung will die Telekom ihr VDSL auf 100 MBit/s ausbauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Anschlussfeld eines neuen VDSL2 DSLAM im Jahr 2007
Anschlussfeld eines neuen VDSL2 DSLAM im Jahr 2007 (Bild: Magnus Manske)

Die Forderung der Deutschen Telekom, ihr Netz nur nach einer Lockerung der Regulierung mit Vectoring auszurüsten, um dann über Kupferleitungen bei VDSL 100 MBit/s anbieten zu können, werde bei der Bundesnetzagentur sehr zurückhaltend aufgenommen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf ein internes Papier der Behörde. Darin werde eine erste grundsätzliche Bewertung für die Sitzung des politischen Beirates der Regulierungsbehörde am kommenden Montag vorgenommen.

Stellenmarkt
  1. Kundenbetreuer (m/w/d) für Schulung und Support des Vergabemanagers
    Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. IT Business Consultant Financial Services - all levels (m/w/d)
    AUSY Technologies Germany AG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Zürich
Detailsuche

Die Telekom verlange eine Änderung der bisher für den Wettbewerb geltenden Regulierungsbestimmungen und damit praktisch ein Exklusivrecht für den Vectoring-Ausbau. Technisch ist beim VDSL2-Vectoring das Entbündeln der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger nicht mehr möglich. Breko-Chef Stephan Albers sagte Golem.de: "Es ist daher sicherlich sinnvoll, dass, wenn ein Unternehmen am Kabelverzweiger ist und dort VDSL ausgebaut hat, auch nur ein Unternehmen Vectoring macht. Aber das muss ja nicht die Telekom sein."

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Nur die Telekom ist in der Lage, die Technologie überall in Deutschland auszubauen."

Die Bundesnetzagentur sehe in den Forderungen der Telekom einen "erheblichen Eingriff in das seit der Marktöffnung 1998 bestehende Regulierungsregime", berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Der Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung bildet seit 14 Jahren den Kern der Regulierung im Telekommunikations-Festnetzmarkt", heißt es in dem Papier. Ob ein solcher Eingriff in das "jahrelang praktizierte und sehr erfolgreiche" Regulierungsregime zu rechtfertigen sei, bedürfe einer "sehr sorgfältigen Prüfung und Abwägung".

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Durch die Vectoring-Technologie werden elektromagnetische Störungen zwischen den Leitungen ausgeglichen. Beim Upload bietet Vectoring bis zu 40 MBit/s und 100 MBit/s im Download.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jaykay2342 26. Nov 2012

Zum Thema Neubaugebiete: Überall dort wo eh der Bagger am Start ist kann ich es nicht...

Moe479 24. Nov 2012

Die anderen, inklusive der Bürger, haben auf eine nur irgendgeartete Monopolstellung der...

Ovaron 24. Nov 2012

Was hat das mit den Zielen der Regulierung zu tun? a) was hat die Telefonica hier zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  2. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  3. Roadmap: CD Projekt kündigt neues Cyberpunk und mehrere Witcher an
    Roadmap
    CD Projekt kündigt neues Cyberpunk und mehrere Witcher an

    Project Polaris wird eine Witcher-Saga, Orion das nächste Cyberpunk 2077 und Hadar etwas ganz Neues: CD Projekt hat seine Pläne vorgestellt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /