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Die Pläne der Telekom

Die Deutsche Telekom will im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler Vectoring einsetzen und dazu von der Verpflichtung befreit werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen, weil dies technisch nicht möglich sei. Die Bundesnetzagentur stimmte dem zu.

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Die Telekom vertritt die Auffassung, dass mit dem exklusiven Vectoring sechs Millionen Haushalte bis Ende 2018 zusätzlich einen schnellen Anschluss bekommen würden, viele davon erstmals. Die Nettoeffekte liegen laut EU-Kommission höchstens "bei 1,4 Millionen Haushalten, die erstmals mit Geschwindigkeiten über 50 MBit/s versorgt werden könnten".

Der Wettbewerbsökonom Professor Justus Haucap, der auch stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Arbeitskreis der Bundesnetzagentur ist, hatte im Auftrag der Telekom ein Gutachten zur Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur erstellt. Darin heißt es: "Durch die Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur können 1,4 Millionen Haushalte erstmals mit schnellem Internet versorgt werden. Für weitere 4,3 Millionen Haushalte werden sich die Versorgung und die Wahlmöglichkeiten deutlich verbessern. Investitionsanreize würden durch die Gewährung von exklusiven Ausbaurechten und -pflichten gewahrt und den Bedürfnissen der Wettbewerber wird durch geeignete Zugangsprodukte Rechnung getragen. Die exklusiven Ausbaurechte werden dabei nicht nur der Deutsche Telekom eingeräumt, sondern auch den Wettbewerbern." Den ursprünglichen Einwänden der EU-Kommission werde mit der Re-Notifizierung überzeugend Rechnung getragen. Im Zuge des Infrastrukturausbaus werde Investitionsanreize gewahrt und der lokale Wettbewerb gestärkt.

Die bisherigen Investitionen der Wettbewerber in den schrittweisen Ausbau der Glasfaser bis zum Hauptverteiler oder Kabelverzweiger und deren Nachfrage nach Bitstrom-Produkten am Hauptverteiler deuteten darauf hin, dass auch die Wettbewerber der Telekom FTTC (Fiber-To-The-Curb) in Kombination mit Vectoring "für einen sinnvollen, nachfragegerechten und kosteneffizienten Entwicklungspfad halten".

Nur durch die Möglichkeit einer Mischkalkulation zwischen rentablen und unrentablen Gebieten könnten ländliche Gemeinden und Kleinstädte ausgebaut werden. Ein Wegfall der rentablen 15 Prozent, die durch etwaige Wettbewerber ausgebaut würden, mache das Finanzierungsmodell für einen flächendeckenden Ausbau hinfällig.

 Vectoring: 30 Verbände nennen Vectoring den falschen Zwischenschritt
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Natalee 14. Jul 2016

Ich will Vectoring!!!! Die anderen 30 bauen ja überhaupt nichts aus. Seit Jahren nur...

Doedelf 13. Jul 2016

Nein, hast du falsch verstanden. Ftth ist explizit für alle vorgesehen (lt...

RipClaw 13. Jul 2016

Mit eigener Technik haben sie eine Glasfaserleitung zum Hauptverteiler bzw. zum...

RipClaw 13. Jul 2016

Oder man macht es wie die Schweden und baut eine OpenNet Struktur auf. Soweit ich das...

SvenMeyer 13. Jul 2016

Meines Wissens nach funktioniert das in der Schweiz gut. Egal wo man wohnt, man bekommt...


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