• IT-Karriere:
  • Services:

Ein lukratives Geschäft - und vermutlich steuerfrei

Die Dokumente zeigen auch, dass es sich durchaus um ein lukratives Geschäftsmodell handelt. Allein über Bitcoin und Paypal nahmen die Kriminellen mindestens 618.000 US-Dollar ein - seit Juli 2014. Kurzzeitig soll die Seite sogar Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert haben, die Dokumente lassen aber keine Rückschlüsse auf damit erzielte Umsätze zu. Vdos bietet seine Dienste seit mindestens 2012 an, frühere Zahlungsdaten fanden sich aber offenbar nicht auf dem Server.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  2. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau

Derzeit nimmt der Dienst keine Zahlungen über Paypal mehr entgegen, weil das Unternehmen verschärft gegen solche illegalen Zahlungen vorgeht. Die Betreiber versuchten offenbar, das per Paypal eingenommene Geld zu "waschen", indem zahlreiche kleinere Zahlungen über verschiedene Accounts gesendet wurden.

Bitcoin wird per Proxy abgewickelt

Auch bei der Bitcoin-Infrastruktur versuchen die Kriminellen offenbar, wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Ursprünglich wurden alle Zahlungen direkt auf dem Server in Bulgarien registriert. Mittlerweile wird ein Proxy des US-Anbieters Digital Ocean genutzt, der dann Updates an den bulgarischen Server schickt. Zur Abwicklung der Bitcoin-Zahlungen wird den Unterlagen zufolge Coinbase genutzt.

Booter-Services wie Vdos können natürlich auch zu legitimen Zwecken wie Stresstests der eigenen Webseite genutzt werden. Die Mehrheit der Nutzer dürfte die Dienste jedoch für illegale Zwecke nutzen. Auch das Verhalten der Betreiber deutet auf kriminelle Nutzung hin, warum sonst würden sie versuchen, die eigene Infrastruktur zu anonymisieren?

DDoS auch gegen Mittelständler

DDoS-Angriffe haben sich in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Problem für Webseitenbetreiber entwickelt. Auch größere Projekte wie Protonmail oder mittelständische Betriebe werden immer wieder angegriffen und erpresst. Ermittlungen in diesem Umfeld sind auf Grund der Verwendung von Anonymisierungsdiensten oft schwierig durchzuführen.

Die Server von Vdos sind mittlerweile nicht mehr erreichbar. Die US-Sicherheitsfirma hat den Netzwerktraffic der Vdos-Server nach eigenen Angaben per BGP-Hijacking umgeleitet, nachdem das Unternehmen selbst Ziel eines großen DDoS-Angriffs war. Unklar ist, ob er Provider der Vdos-Server selbst Maßnahmen zur Abschaltung ergriffen hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Vdos: Betreiber des größten DDoS-Anbieters in Israel verhaftet
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 31,99€
  3. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...
  4. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...

sfe (Golem.de) 13. Sep 2016

Bevor das hier noch weiter abrutscht: closed. Sebastian Fels (golem.de)

AlexanderSchäfer 12. Sep 2016

Laut Krebs hat der DDOS-Schutz-Anbieter BackConnect sich BGP-Hijacking bedient um an...


Folgen Sie uns
       


Playstation 5 ausgepackt

Im Video packt Golem.de aus: Nämlich die Playstation 5 von Sony.

Playstation 5 ausgepackt Video aufrufen
Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
    Antivirus
    Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

    Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
    Von Moritz Tremmel

    1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

    Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
    Notebook-Displays
    Tschüss 16:9, hallo 16:10!

    Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
    Ein IMHO von Marc Sauter

    1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
    2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
    3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

      •  /