Abo
  • Services:

Vconect: Fraunhofer IIS macht den Fernseher zum Bildtelefon

Das Fraunhofer IIS stellt auf der Ifa ein Telekonferenzsystem vor, das unter anderem den heimischen Fernseher integriert. Kommuniziert werden kann zudem über den Computer oder das Smartphone.

Artikel veröffentlicht am ,
Vconect: Gruppenkommunikation auch über das Smartphone
Vconect: Gruppenkommunikation auch über das Smartphone (Bild: Fraunhofer IIS)

Der Fernseher ist der Mittelpunkt in vielen Haushalten. Künftig könnte er nicht nur dazu genutzt werden, Filme zu schauen oder zu spielen. Ausgerüstet mit einer Webcam wird der Fernseher zum Bildschirm für Telefonkonferenzen mit Freunden und Verwandten.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Berlin
  2. Schuler Pressen GmbH, Erfurt

Video Communication for Networked Communities (Vconect) heißt das Projekt. Ziel sei eine Gruppenkommunikation von verschiedenen Geräten aus, erzählt Matthias Rose vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) im Gespräch mit Golem.de. Die Gesprächsqualität entspreche der, die sonst professionellen Konferenzsystemen vorbehalten sei. Auf der Ifa (Halle 11.1, Stand 10) wird das System mit vier Teilnehmern vorgestellt, darunter auch ein Computer und ein Smartphone, das dafür mit dem entsprechenden Codec ausgestattet sein muss.

Sprecher ist groß

Der Bildschirm ist unterteilt: Jeder Gesprächsteilnehmer hat ein eigenes Fenster. Der aktive Sprecher ist groß zu sehen. Die anderen erscheinen untereinander am rechten Bildrand. Übernimmt ein anderer das Wort, wechselt dieser nach einigen Sekunden in die Mitte.

Orchestration nennt sich die Funktion: Der Server, bei dem die Audioströme zusammenlaufen, erkennt wer spricht und sendet die entsprechenden Daten an die Clients. Dass der Sprecher nicht sofort wechselt, sei durchaus beabsichtigt, erklärt der Fraunhofer-Mitarbeiter. Sonst würde das Bild bei jedem Geräusch oder Husten wechseln, wodurch zu viel Unruhe entstehe.

TA2

Vconect ist das Nachfolgeprojekt von Together Anywhere, Together Anytime (TA2), dessen Ziel es war, Videokonferenzen auch im Privatbereich nutzen zu können. Wie TA2 ist auch Vconect ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, an dem neben dem Fraunhofer IIS unter anderem die Universität Falmouth in Cornwall sowie die Telekommunikationsanbieter British Telecom und Sapo beteiligt sind.

Das Projekt sei noch ganz neu, sagt Rose. So neu, dass noch nicht einmal mögliche Anwendungen definiert seien. Geplant sei unter anderem andere eine Integration in soziale Netze, wobei noch nicht feststehe, wie diese aussehen könnte. Außerdem soll das System im Bildungsbereich eingesetzt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

stuempel 30. Aug 2012

Woran ich mich noch erinnere, ist dass die Telekom irgendwann Anfang der 200*-er bei...

Lord Gamma 30. Aug 2012

Oder Smartphone via HDMI. Oder halt schnurlos mittels Smartphone via Mirroring. Geht dann...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Physik: Maserlicht aus Diamant
    Physik
    Maserlicht aus Diamant

    Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
    Von Dirk Eidemüller

    1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
    2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
    3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

      •  /