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Vavuud Wind Meter: Windmesser verwirrt den Smartphone-Kompass

Der Windmesser Vavuud wird in ein Smartphone gesteckt, das dann mit einer App die aktuelle Windgeschwindigkeit anzeigen soll. Der Sensor arbeitet ohne Stromversorgung und zweckentfremdet den Kompass im iPhone.

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Vavuud Wind Meter
Vavuud Wind Meter (Bild: Kickstarter)

Die Schalen des Windmessers Vavuud sind mit Magneten ausgerüstet, die den Kompass im iPhone oder Samsung-Smartphone durcheinanderbringen. Das wird gemessen und in die Windgeschwindigkeit umgerechnet. Die Entwicklung des Windmessers und die der App sollen über Kickstarter finanziert werden.

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Das Schalenanemometer wird in den Kopfhöreranschluss des Smartphones gesteckt. Die beiden Magneten im Rotor erzeugen ein Magnetfeld, das das Smartphone erkennen kann. Das liegt an dem integrierten Magnetometer, der normalerweise als elektronischer Kompass arbeitet und eine Erdmagnetfeldmessung durchführt. Durch die rotierenden Magneten direkt über dem Smartphone wird das zwar unmöglich, aber mit entsprechenden Algorithmen lässt sich nach Herstellerangaben ausrechnen, wie schnell sich das Windrad dreht und damit, wie stark der Wind bläst.

Vavuud-Mitbegründer Thomas P. Helms hat das System nach eigenen Angaben mit dem iPhone 4, 4S und dem 5 sowie dem Galaxy S2 und S3 getestet und in einem Windkanal kalibriert. Die Zielgruppe sind beispielsweise Sportler wie Segler, Windsurfer, Drachenflieger, aber auch Modellflieger. Über die App könnten sie ihre lokal erfassten Windgeschwindigkeiten auch miteinander teilen.

Vavuud will den Windmesser nach erfolgreicher Kickstarter-Finanzierung ab Juni 2013 ausliefern und auch die iOS- und Android-Apps ab diesem Zeitpunkt veröffentlichen. Ein Windmesser soll rund 18 Euro (15 britische Pfund) kosten. Für die Produktion werden 20.000 britische Pfund benötigt, von denen etwa 13.000 bereits zusammengekommen sind. Noch läuft das Projekt fast einen Monat bis zum 22. April 2013.

Ein ähnliches Projekt, bei dem es auch um einen Smartphone-Sensor und eine meteorologische Größe geht, ist das Thermodo. Der winzige Sensor Thermodo wird in die Kopfhörerbuchse des iPhones oder in die von Android-Geräten gesteckt und misst die Umgebungstemperatur. Er übermittelt die Daten an das Gerät über den integrierten Mikrofonanschluss. Auch dieses Projekt wird über Kickstarter finanziert. Ein Thermometer soll 25 US-Dollar kosten.



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BilboNeuling 12. Sep 2013

Also gehts noch ? Ich teile doch nicht MEINE Windgeschwindigkeit mit anderen ! Die können...

Endwickler 26. Mär 2013

Frage mal die Projektverantwortliche, die sind ebenfalls Kitesurfer und wollen es genau...

layer8 25. Mär 2013

beim iphone drehen sie sich in die andere richtung, denn apple ist halt anders *g :D

am (golem.de) 25. Mär 2013

Weil du mit der Kamera keine Echtzeit-Auswertung hinbekommst, vorallem garantiert dir...

Endwickler 25. Mär 2013

Wie funktioniert das? Man ruft die Seite auf (muss also online sein, das ist ja mal...


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