Vaunt: Intels Smart Glasses sehen aus wie ... eine Brille

Die Vaunt genannten Smart Glasses von Intel projizieren Informationen mit einem speziellen Laser ins Auge. Dabei stören sie weder die Sicht des Nutzers noch werden Personen im Umfeld durch eine Kamera oder ähnliches vergrault.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels Vaunt-Brille
Intels Vaunt-Brille (Bild: Vjeran Pavic/The Verge)

Intel arbeitet an eigenen Smart Glasses. Das Projekt heißt Vaunt und wurde intern unter dem Codenamen Superlite entwickelt. The Verge hatte bereits im Dezember 2017 die Möglichkeit, einen Prototyp der Datenbrille auszuprobieren - auch Bloomberg hatte über sie berichtet.

Stellenmarkt
  1. Software Support Specialist 2nd Level(m/w/d)
    GK Software SE, Schöneck/Vogtland, Hamburg, St. Ingbert, Pilsen (Tschechien)
  2. IT-System- und Anwendungsbetreuer*in (m/w/d)
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt
Detailsuche

Die Vaunt entsteht bei Intels New Devices Group (NDG) in San Francisco und wiegt rund 50 Gramm. Die Smart Glasses sehen aus wie eine normale Brille - es gibt keine Kamera, keine Knöpfe, kein Display oder einen Haltearm und bisher auch kein Mikrofon. Für jeden Träger wird die interpupillare Distanz gemessen, damit die Informationen korrekt dargestellt werden. Die Vaunt funktioniert mit Sehstärke, weil nur in der Sichtlinie das Glas geschliffen ist, die Daten aber per VCSEL - einem speziellen Laser - auf die Retina des Auges geworfen werden.

Gedacht sind die Smart Glasses zur Anzeige simpler Informationen, die in roter Schrift unterhalb des eigentlichen Sichtfeldes eingeblendet werden. Intel nennt als Beispiele unter anderem ein Rezept zum Kochen, die Einkaufsliste im Supermarkt oder die Information, welches der beiden Restaurants in einer Straße die besseren Bewertungen hat. Die Vaunt nutzt Bluetooth (Low Energy), um sich mit einem Android- oder iOS-Gerät zu verbinden.

  • Intels Vaunt-Brille (Foto: Vjeran Pavic/The Verge)
  • Intels Vaunt-Brille (Foto: Vjeran Pavic/The Verge)
  • Intels Vaunt-Brille (Foto: Vjeran Pavic/The Verge)
Intels Vaunt-Brille (Foto: Vjeran Pavic/The Verge)

Intel möchte die Vaunt später im Jahr per Early-Access-Programm an Entwickler verteilen. Denn nur, wenn die Software zusammen mit der Hardware der Smart Glasses weiter voranschreitet, könne das Projekt ein Erfolg werden. Zumindest die Chips wie den ASIC in der Datenbrille kann Intel schon längst in Serie produzieren, es braucht aber das passende Ökosystem.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Master68 07. Feb 2018

Das macht der Elektronenstrahl bei einem Röhrenmonitor auch. Und der ist kurzfristig...

Stefan Grotz 06. Feb 2018

Sehe ich genauso. Ohne Kamera hätte ich ernsthaft darüber nachgedacht mir eine zu holen...

M.P. 06. Feb 2018

Heise schreibt von möglichen Problemen

Abdiel 06. Feb 2018

Zum Gewicht: Google Glass wiegt 55g, die Angabe von Intel kann also durchaus realistisch...

Abdiel 06. Feb 2018

"Laser spinnen" ist anscheinend ein Fachterminus um weniger technisch versierten Menschen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundestagswahl 2021
Die Parteien im Datenschutz-Check

Gesagt, getan? Wir haben geprüft, was CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD zum Datenschutz fordern - und was sie selbst auf ihren Webseiten umsetzen.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

Bundestagswahl 2021: Die Parteien im Datenschutz-Check
Artikel
  1. ARM: Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku
    ARM
    Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku

    Wie genau funktioniert Apples M1-Chip? Diese Frage hat ein Entwickler durch ausgiebiges Reverse Engineering versucht zu beantworten.

  2. Kryptowährung: Kampf um Markenrechte an Dogecoin
    Kryptowährung
    Kampf um Markenrechte an Dogecoin

    Die Dogecoin Foundation hatte offenbar vergessen, sich die Markenrechte an der Kryptowährung zu sichern. Jetzt erheben andere Anspruch.

  3. Leserumfrage: Wie wünschst du dir Golem.de?
    Leserumfrage
    Wie wünschst du dir Golem.de?

    Ob du täglich mehrmals Golem.de liest oder ab und zu: Wir sind an deiner Meinung interessiert! Hilf uns, Golem.de noch besser zu machen - die Umfrage dauert weniger als 10 Minuten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /