Vattenfall Eurofiber: 1,5 GBit/s und mehr für 500.000 Haushalte

Vattenfall Eurofiber erreicht in Berlin ungewöhnlich hohe Datenraten für Fiber To The Building. Golem.de hat nachgefragt, wie das möglich wurde.

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Der Verlegeroboter für Glasfaser in den Fernwärmerohren von Vattenfall
Der Verlegeroboter für Glasfaser in den Fernwärmerohren von Vattenfall (Bild: Vattenfall Eurofiber/ Screenshot Golem.de)

Vattenfall Eurofiber setzt in Wohnhäusern in Berlin den Standard G.fast 212a ein, um mit Fiber To The Building (FTTB) Datenübertragungsraten von 1,5 GBit/s und mehr zu erreichen. Das sagte Unternehmenssprecherin Katrin Löwendorf Golem.de auf Anfrage. "Grundsätzlich versucht Vattenfall Eurofiber die DPU (Distributed Power Unit) möglichst nahe am Kunden zu platzieren, um die Kupferleitung so kurz wie möglich zu nutzen. Dadurch wird die Leitungslänge auf 10 bis 50 Meter reduziert und mit den G.fast 212a ergibt sich eine Gesamtübertragungskapazität zwischen einem 1,5 GBit/s und darüber."

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Natürlich sei der Messwert dann von der Infrastruktur in den Häusern sowie vom eingestellten Produkt des Resellers abhängig. Vattenfall Eurofiber vermarktet die Zugänge nicht direkt an den Endkunden, sondern stellt sie anderen Unternehmen zur Verfügung. Als Inhouseverkabelung war eine Kupferdoppelader vorgegeben. Technisch setze der Netzbetreiber auf Multi-Gigabit mit XGS-PON in offenen Systemen.

1 GBit/s symmetrisch ist mit FTTB ungewöhnlich, bei der Topologie teilt sich die angegebene Bandbreite üblicherweise in Upload und Download auf. "Es teilt sich bei uns auch in Up- und Download auf, aber beide 'Richtungen' synchronisieren mit diesen Datenraten", erklärte die Sprecherin. Dies liege an moderner cDTA-Technik (Collective Dynamic Timing Allocation). "Die Zeitschlitze für die Übertragung der Downstream- und Upstream-Daten sind bei Einsatz von cDTA nicht mehr fest vorgegeben, sondern können dynamisch in Abhängigkeit vom Datenstrom des Kunden auf Downstream und Upstream verteilt werden."

Calix ist der Technikausrüster - Anedis als Systemhaus und Distributor

Vattenfall Eurofiber setzt beim Anschluss von 500.000 Berliner Haushalten das Intelligent-Access-Edge-System und die Network-Innovation-Plattform des US-Ausrüsters Calix aus Petaluma, Kalifornien ein, der neben anderen Niederlassungen in Minneapolis, San José und Richardson in den USA Produktion und Forschung und Entwicklung in Nanjing, China betreibt.

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Insbesondere nutzt Vattenfall Eurofiber das Produkt Calix E7-2 Intelligent Modular System mit einer Axos-Softwareplattform, um ein Open-Access-Netzwerk aufzubauen. Das Netzwerk umfasst sowohl GPON- als auch XGS-PON-Technologie.

"Vattenfall Eurofiber hat eine Ausschreibung (RFQ) durchgeführt. Als Resultat setzt Vattenfall Eurofiber mit Anedis als Partner die Lösung von Calix langfristig ein. Erste Komponenten wurden bereits bestellt", sagte Arian de Korte, Chief Operating Officer der Vattenfall Eurofiber im Mai 2022. Die Effizienz und Einfachheit des Betriebs verspreche im Jahresvergleich deutlich geringere Betriebs- und Investitionskosten.

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