VATM: Zugang zu Leerrohren der Telekom kommt zu langsam

Unternehmen, die selbst wenig Glasfaser ausbauen, drängen auf einen schnellen Zugang zur FTTH-Infrastruktur der Telekom. Der Breko sieht das anders.

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Technik bei dem Netzbetreiber
Technik bei dem Netzbetreiber (Bild: Deutsche Telekom)

Der Branchenverband VATM kritisiert die gelockerte Regulierung für die Deutsche Telekom durch die Bundesnetzagentur. "Wir hätten einer weniger strengen Regulierung zugestimmt, wenn die dafür notwendigen Sicherungsmechanismen passen würden. Das tun sie aber nicht", sagte Frederic Ufer, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten, dem Vodafone, United Internet, Deutsche Glasfaser, Telefónica Deutschland und Freenet angehören, am 21. Juli 2022. Die Bundesnetzagentur setze gegenüber der Telekom auf eine Regulierung light.

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Dazu hätte laut Ufer eine effektivere Preiskontrolle gehört, die nicht nur alle drei Jahre ein einziges Produkt bei 100-MBit/s-Bandbreite untersuche. Der Zugang zu den Leerrohren der Telekom komme erst ab 2024 und damit zu langsam.

Breko-Mitglieder bauen selbst Glasfaser aus

Der Breko kritisierte dagegen die Ausweitung der bereits bestehenden Leerrohrzugangsverpflichtung durch die Regulierungsverfügung. "Der Zugang zu Leerrohren kann für den Überbau bestehender Glasfasernetze genutzt werden, was die Investitionssicherheit für ausbauende Unternehmen gefährden und dadurch den Glasfaserausbau eher bremsen als beschleunigen könnte."

Zudem ist ein laut Breko ausreichender Leerrohrzugang schon seit dem Jahr 2016 im Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (Diginetz-Gesetz) geregelt. Im Bundesverband Breitbandkommunikation sind viele Stadtnetzbetreiber organisiert, größte Mitglieder sind die Netzbetreiber Ewe Tel, 1&1 Versatel und Deutsche Glasfaser. Die drei Unternehmen sind auch im VATM organsiert.

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