VATM: Gigabit-Ausbau in Deutschland erst bis 2030

Das Wachstum bei Gigabit-Haushalten hat sich verlangsamt. Der relativ einfache Docsis-3.1-Ausbau ist bald abgeschlossen.

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Telekom startet Glasfaser-Ausbau in Karlsruhe im Stadtteil Südweststadt.
Telekom startet Glasfaser-Ausbau in Karlsruhe im Stadtteil Südweststadt. (Bild: Deutsche Telekom)

Rund 29,3 Millionen gigabitfähige Anschlüsse wird es Mitte 2021 in Deutschland geben, wenn man Docsis-3.1-Kabelanschlüsse und FTTB/H zusammenrechnet. Das gab der Branchenverband VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) am 11. Mai 2021 bei der Vorstellung seiner 3. Gigabit-Studie bekannt. Damit sind es rund 1,4 Millionen oder 5 Prozent mehr als Ende 2020. Der Vizepräsident des VATM, David Zimmer, sagte, das Gigabit-Ziel der Bundesregierung werde ungefähr 2030 - statt wie geplant - 2025 erreicht. Auch VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner und Gerpott stimmten der Prognose zu.

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Im Sommer werden schätzungsweise 62,4 Prozent der Haushalte mit gigabittauglichen Anschlüssen verfügbar sein. "Von Ende 2020 bis Ende Juni 2021 wird die Zahl der FTTB/H-Anschlüsse um 800.000 auf fast 6 Millionen steigen. Der Ausbau der DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse ist weitgehend abgeschlossen - die restlichen 3 Millionen Anschlüsse dürften in den kommenden 12 Monaten noch aufgerüstet werden", sagte Professor Torsten Gerpott (Universität Duisburg-Essen). Durch den relativen Abschluss des Docsis-3.1-Ausbaus sei "das Wachstum nicht mehr so stark".

Die Zahl der verfügbaren Gigabit-Anschlüsse über Koaxialkabel steigt im ersten Halbjahr um mehr als 600.000 auf 23,3 Millionen Anschlüsse.

Warum die Take-up-Rate der Telekom niedriger ist

Während die Wettbewerbsunternehmen bei den echten Glasfaseranschlüssen eine Take-up-Rate von knapp 40 Prozent erreichen, liegt diese bei der Telekom bei unter 30 Prozent. "Das liegt daran, dass die Telekom, anders als die Konkurrenz, nicht hauptsächlich in sehr ländlichen Regionen ausbaut, wo die Not am größten ist", erklärte Gerpott.

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Die Zahl der ausschließlich mit Glasfaser versorgten gigabitfähigen Haushalte ist um über 23 Prozent auf 2,9 Millionen angestiegen. Gleichzeitig nehme der Infrastrukturwettbewerb zu. Die Zahl der Haushalte, die bei gigabitfähigen Anschlüssen zwischen HFC-Netzen und Glas auswählen können, ist um über 9 Prozent auf 3,1 Millionen gewachsen.

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