VATM: Abzug von 50 Milliarden Investitionen für Glasfaser droht

Der neue Chef des VATM zeichnet ein dramatisches Bild für den Glasfaserausbau in Deutschland. Die Deutsche Telekom verschrecke Investoren.

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Frederic Ufer (VATM) und Daniela Kluckert (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, am 20. Februar 2024 in Berlin
Frederic Ufer (VATM) und Daniela Kluckert (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, am 20. Februar 2024 in Berlin (Bild: VATM)

Die Probleme im TK-Markt haben sich dramatisch entwickelt. "So werden wir die Ausbauziele 2030 nicht erreichen können", sagte VATM-Geschäftsführer Frederic Ufer am 20. Februar 2024 beim VATM-Tele-Kompass in Berlin laut Pressemitteilung. Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro drohten, aus Deutschland abgezogen zu werden.

"Der Politik gelingt es offenkundig nicht mehr, die Probleme zu erkennen und zu analysieren. Wir stehen vor einem Desaster", betonte Ufer, "und brauchen schnellstens ein verlässliches Leitbild 2030, auf das sich die Politik jetzt verständigen muss".

Ufer sagte: "Es ist verbrieft, eine verbriefte Anekdote, keine Legende, dass die Telekom sich im letzten Jahr auf einer Investorenkonferenz in London hingestellt und erklärt hat: 'Den deutschen Markt, den könnt ihr vergessen. Wir werden unser Infrastrukturmonopol und unseren Marktanteil hier verteidigen'."

Deutsche Giganetz beklagt vorgetäuschten Überbau

"Der Wettbewerb der Investoren ist so massiv geworden und wir haben nicht genug getan, um sie hier im Land zu halten", sagte Jan Budden, Chief Executive Officer der Deutschen Giganetz. Die Telekom sende Vertriebsmitarbeiter in Regionen aus, wo sie gar nicht ausbauen, erklärte Budden zum Thema "Übervertrieb". "Die Telekom schickt dort Vertriebsmitarbeiter rein, nur um für Verwirrung zu sorgen. Die baut da gar nicht", sagte er.

Daniela Kluckert (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, räumte zwar ein, dass bei den Breitbandzielen der Bundesregierung "viel noch zu tun" sei. Aber sie bewertete die eigene Arbeit äußerst positiv. Deutschland hole bei digitaler Infrastruktur wirklich auf, sagte Kluckert. "Ich glaube, dass wir ein sehr kluges Förderregime aufgesetzt haben. Denn natürlich kann auch die Privatwirtschaft nicht alles sofort leisten und wir müssen den Staat hier auch einspringen lassen. Es ist richtig, dass wir das Geld deckeln." Man gebe den Kommunen Leitplanken, damit diese sehen können, ob es sich lohne, an Förderverfahren teilzunehmen.

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Sharra 22. Feb 2024 / Themenstart

Sorry, aber irgend jemand hat da Mist gebaut. Wenn es eine normale Förderung gab/gibt...

Sharra 21. Feb 2024 / Themenstart

Ich hätte da eine Bitte: Malst du das bitte mit Buntstiften auf ein großes Stück Papier...

Freak126 21. Feb 2024 / Themenstart

Das wird in Zukunft meiner Meinung nach noch weiter so gehen. Die kleinen werden es auf...

Bonarewitz 21. Feb 2024 / Themenstart

Auch nochmal die Nachfrage: Kannst du Beispiele nennen? Ich würde mich zum Thema gerne...

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