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Linsen fokussieren automatisch

Nachdem wir das VR-1 aufgesetzt haben, fällt uns sofort ein kurzes Surren auf. Das Headset stellt sich automatisch auf die Sehstärke des Nutzers ein - und das zuverlässig. Was uns auch sofort auffällt, ist die absolut scharfe Schrift des Menüs, das wir auf dem Display sehen.

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Das Hauptdisplay des VR-1, von Varjo Context Display genannt, ist 3,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.440 Pixeln - ist also vergleichbar mit anderen aktuellen VR-Headsets. Der zentrale Bereich hat eine wesentlich höhere Pixeldichte: Über einen Spiegel wird ein 0,7 Zoll großes zweites Display eingeblendet, das im unteren Teil des Gehäuses liegend eingebaut ist: das sogenannte Focus Display. Dies hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was einer Pixeldichte von 3.147 ppi entspricht - also die fünffach höhere Pixeldichte als beim Context Display.

  • Im Inneren sind gleich zwei Displays eingebaut, wovon das eine eine sehr hohe Auflösung hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dadurch ist das zentrale Blickfeld viel schärfer und lässt auch feine Details erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die voll verspiegelte Vorderseite ist abnehmbar, Varjo will für das VR-1 noch ein AR-Modul mit zwei Kameras veröffentlichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Varjo verwendet Glasfaserkabel für das VR-1. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben ist der Auslass des Lüfters zu erkennen, der nicht nur die Elektronik, sondern auch den Nutzer kühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headset sitzt dank des Bügels gut auf dem Kopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das VR-1 hat - etwas versteckt - einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Kopf sitzt das VR-1 wie ein herkömmliches Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitungsqualität des VR-1 ist gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das VR-1 hat zwei Bedienknöpfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das VR-1 kostet 6.000 Euro, hinzu kommen jährlich 1.000 Euro Service- und Lizenzgebühren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das VR-1 von Vario ist ein Virtual-Reality-Headset, das über besondere Technik verfügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im Inneren sind gleich zwei Displays eingebaut, wovon das eine eine sehr hohe Auflösung hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das führt zu einem Pixel-per-Degree-Wert von 60 ppd, ein sehr hoher Wert im Vergleich zu anderen Headsets für den Endverbrauchermarkt: Die Oculus Rift und die HTC Vive kommen auf ppd-Werte von 10 bis 15.

Entsprechend können wir Display-Inhalte in diesem scharfen Bereich deutlich besser erkennen als auf dem normalen Display. Besonders fällt das bei Text auf, wie wir bei mehreren Demos merken: Zettel, Beschriftungen auf virtuellen Displays - all dies ist auf dem Context Display ein nur zu erahnender Pixelbrei, auf dem Focus Display aber klar und deutlich zu erkennen. Für den Anwendungsbereich eines VR-Headsets ergibt dies natürlich eine Reihe von neuen Optionen, da durch die gewonnene Schärfe eine höhere Präzision erreicht wird. Als Entwicklungsplattform verwendet Varjo übrigens Unity.

Die Abgrenzung zwischen dem schärferen Bereich und dem Rest des Bildes ist erkennbar, aber wesentlich unauffälliger als noch beim Prototyp, den wir im Dezember 2017 ausprobiert haben. Für Varjo besteht hierbei die Herausforderung, die Auflösung am Rand des Focus Displays an die des Context Displays anzupassen: Würde die hohe Pixeldichte auf die niedrigere treffen, wäre der Übergang zu hart. Entsprechend wird im Randbereich die Auflösung so weit angepasst, dass der Übergang etwas weniger stark ist - bei genauem Hinsehen ist er aber dennoch sichtbar.

Auflösung und Farben der unterschiedlichen Displays müssen angepasst werden

Dazu trägt auch der leichte Farbunterschied bei. Die beiden Displays stammen von unterschiedlichen Herstellern, entsprechend muss Varjo über die Software die Farbunterschiede anpassen. Das gelingt in weiten Teilen sehr gut, nur bei hellen Stellen erkennen wir, dass das Focus Display etwas wärmer ist als das Context Display. All diese Unterschiede fallen aber in der intensiven Nutzung nicht auf - eher bemerken wir schlicht den Schärfeunterschied, was aber in der Natur der Sache liegt.

 Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaumScharfer Bereich bewegt sich nicht 
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Hotohori 21. Feb 2019

Dann wird das auch hier nichts, auch das FoV soll hier lediglich um die 100-110° sein...

war10ck 21. Feb 2019

Dieser Kommentar wirft Fragen auf... hä!? und WTF!? Ich habe keine Ahnung wovon du...

Hotohori 20. Feb 2019

Ja, eben, es gibt bereits erste Ansätze und so eine neue Optik in einer neuen VR Brille...

Hotohori 20. Feb 2019

Doch, stört es, denn bei vielen löst es Kopfschmerzen aus und ist auch im Verdacht die...


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