Varjo: Macher von fotorealistischem VR-Headset sammeln Millionen
Das finnische Unternehmen Varjo hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 54 Millionen US-Dollar (45,9 Millionen Euro) gesammelt. Das teilt der Hersteller von VR- und AR-Brillen in einer Pressemitteilung mit. Insgesamt konnte Varjo damit bisher in allen Finanzierungsrunden knapp über 100 Millionen US-Dollar (85 Millionen Euro) sammeln.
Varjo ist Anbieter eines VR-Headsets, das das zentrale Sichtfeld in einer sehr hohen Auflösung abbildet. So lassen sich auch feine Details wie etwa Schrift sehr gut erkennen, was für den industriellen Einsatz notwendig ist. Die Varjo-Headsets werden unter anderem von Audi, Boeing, Siemens und Volvo Cars verwendet, beispielsweise für Pilotentraining, Automobildesign und Produktentwicklung.
Neben den VR-Headsets Varjo VR-1, VR-2 und VR-2 Pro gibt es auch den AR-Aufsatz XR-1, mit dem fotorealistische Augmented Reality erzeugt werden soll. Der XR-1-Aufsatz wird auf ein VR-Headset von Varjo montiert.
Beeindruckende zentrale Schärfe beim VR-1
Golem.de konnte sich das VR-1-Headset in einem Hands-on genauer anschauen. Der zentrale, scharfe Bereich fügte sich bereits bei Varjos erstem Modell gut in den Gesamtbildschirm ein und ermöglichte es uns, Details wie virtuelle Displays oder Schriftstücke sehr gut zu erkennen.

In der letzten Finanzierungsrunde sind unter anderem Tesi, Nordic Ninja und Swisscanto Invest der Zürcher Kantonalbank als Investoren hinzugekommen. Mit dem neuen Kapital will Varjo seine weltweite Expansion voranbringen. Aktuell ist Varjo in über 40 Ländern in Nordamerika, Europa, dem Mittleren Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum verfügbar. Gerade in der aktuellen Zeit, in der verstärkt aus der Ferne gearbeitet wird, sieht Varjo seine Headsets als vorteilhaft an.
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