Scharfer Bereich ermöglicht klare Details

Mit dem Bionic Display kann das Varjo-Headset VR-Szenarien mit weitaus besserer Schärfe auf den wesentlichen Details anzeigen, als es andere Headsets am Markt können. Der uns gezeigte Prototyp verfügt zwar nur über einen unbeweglichen scharfen Ausschnitt in der Mitte des Sichtfeldes, das Prinzip funktioniert aber auch hier schon gut.

  • So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Modell des fertigen Headsets von Varjo (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit einer Sony RX100 Mark 4 aufgenommenes und ausschnittsvergrößertes Foto des scharfen Bereichs des Varjo-Headsets (oben) und des gleichen Bereichs auf einem Oculus-Rift-Headset (Bild: Varjo)
  • Ein mit einer Sony RX100 Mark 4 aufgenommenes und ausschnittsvergrößertes Foto des scharfen Bereichs des Varjo-Headsets (oben) und des gleichen Bereichs auf einem Oculus-Rift-Headset (Bild: Varjo)
So stellt sich Varjo sein fertiges Headset vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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In den uns gezeigten Demos können wir dank des scharfen Bereichs in der Mitte Schrift und andere Details überhaupt erst richtig erkennen. Schauen wir auf Details in der Mitte des Bildschirms, so sind diese deutlich erkennbar und gut auszumachen.

Übergang zwischen beiden Displays soll beim finalen Produkt nicht zu sehen sein

Der Übergang zwischen dem eingespiegelten zweiten Display und dem Hauptdisplay ist beim Prototyp noch sehr sichtbar. Varjo zufolge soll das beim fertigen Produkt nicht mehr so sein, mal abgesehen davon, dass der scharfe Bereich dort dem Blick des Nutzers folgen soll. Das uns gezeigte Gerät zeigt, dass die Grundidee des Konzeptes funktioniert.

Gedacht ist die Technik vor allem für Industriebetriebe, in denen es auf Details ankommt, beispielsweise beim Design oder bei mechanischen Konstruktionen. Bisher ist die Nutzung von VR-Headsets aufgrund von fehlender Schärfe nicht für alle Zwecke geeignet.

BMW verwendet bereits ein erstes Modell

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Einer der ersten Partner von Varjo ist die BMW AG, die sich bereits kurz nach der Veröffentlichung erster Details an das Start-up gewandt hatte. BMW hat bereits einen erweiterten Prototyp in Verwendung und gibt Varjo entsprechendes Feedback.

Das Varjo-Headset kann mittels eines Software-Plugins herkömmliche VR-Inhalte anzeigen. Varjo plant, sein Headset Ende 2018 auf den Markt zu bringen. Der Preis soll laut Mitbegründer Jussi Mäkinen unter 10.000 Euro liegen, die Zielgruppe liegt damit auch preislich nicht im Consumerbereich.

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 Varjo angeschaut: Das VR-Headset mit dem scharfen Blick
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Dwalinn 04. Dez 2017

Die Games müssen ja nicht nach Witcher 3 auf Speed aussehen, gerade die eher schlichten...

pigzagzonie 04. Dez 2017

Ich denke, dem Vorredner war schon klar, wie Foveated Rendering funktioniert. Ein (VR...

Hotohori 01. Dez 2017

Was auch bereits schon genutzt wird, aber erst mit EyeTracking so richtig effektiv ist.

Dwalinn 01. Dez 2017

Aber am Preis sieht man auch schon da die Methode auch seinen Nachteile hat. Ein Full HD...



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