Vantage Towers: Investoren wollen Vodafones Funktürme übernehmen

Vodafone will seine Towers jedoch lieber mit denen der Deutschen Telekom oder Orange zusammenlegen.

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Geld für überflüssiges Kapital: Vantage Towers
Geld für überflüssiges Kapital: Vantage Towers (Bild: Vantage Towers)

Globale Infrastrukturfonds wollen eine Mehrheitsbeteiligung an dem Vodafone-Funkturm-Bereich Vantage Towers. Das sagten mit der Angelegenheit vertraute Quellen der Nachrichtenagentur Reuters. Vodafone jedoch will seine Vantage Towers eher mit einer Branchenfusion stärken.

Die Bieter, zu denen die Investmentfirmen Brookfield und Global Infrastructure Partners (GIP) gehören, haben in den vergangenen Wochen Vantage Towers mit einem Aufschlag bei 15 Milliarden Euro (16,57 Milliarden US-Dollar) bewertet. Das Angebot für eine Mehrheitsbeteiligung sei unaufgefordert eingereicht worden. Vodafone prüfe die Vorschläge und habe noch keine Entscheidung getroffen, berichtet Reuters.

Im Januar wurde berichtet, dass die Telekom eine Fusion ihrer Mobilfunkmasten mit denen von Konkurrenten wie Vodafone und Orange erwägt. Vodafones Vantage hat ungefähr 82.000 Türme. Der Chef von Vodafone, Nick Read, sagte im Februar, dass der nächste Schritt für Vantage Towers eine Fusion sein sollte.

Investoren wollen ihr Geld loswerden

Totem, der Funkturmbereich von Orange (France Telecom), hat nur 26.000 Türme. Orange-Chef Stephane Richard hatte ebenfalls die Möglichkeit angedeutet, Totem mit einem der anderen Betreiber in Europa zusammenzulegen.

Vantage Towers, eine Vodafone-Tochter, betreibt in Deutschland knapp 19.400 Antennenstandorte, die an die Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica vermietet werden. Die Vodafone-Gruppe selbst ist der wichtigste Mieter. Vantage Towers ist in zehn europäischen Ländern aktiv.

Vodafone hatte seinen Funkturmbereich im März 2020 in Frankfurt an die Börse gebracht. Schnell gewann die Firma rund 20 Prozent an Bewertung dazu. Nun steigt die Bewertung weiter.

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