Vans and Robots: Mercedes macht Transporter zum Mutterschiff für Lieferroboter

Von Mercedes stammt der Transporter der Zukunft. Der Lastwagen für die Stadt soll künftig Lieferroboter an Bord haben, die die Ware auf den letzten Metern zum Kunden bringen. Auch Drohnen können vom Dach starten. Das könnte die Jobs von Paketboten gefährden.

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Lieferdrohne mit Mercedes-Stern auf der CES 2017
Lieferdrohne mit Mercedes-Stern auf der CES 2017 (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Auf der diesjährigen Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas hat Mercedes unter dem Titel "Vans und Robots" ein Konzept vorgestellt, das den Transporter in den Mittelpunkt eines Mutterschiff-Konzepts rückt. Er wird nicht nur mit Waren bestückt, sondern fährt auch einige Lieferroboter spazieren, die sich entweder auf Rädern bewegen oder als Drohnen durch die Luft schwirren. Der Transporter bringt sie in die Nähe des Kunden, danach fahren oder fliegen sie alleine los.

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Der Mercedes-Benz Sprinter erhält für diesen Zweck ein Regalsystem, das in der Lagerhalle mit sogenannten Ladungsträgern gefüllt wird, die die Roboter huckepack nehmen können. 54 Ladungsträger passen in den Lieferwagen, der acht Starship-Roboter transportiert. Der Navigationsrechner plant die Route so, dass der Sprinter dort hält, wo die Roboter insgesamt eine möglichst geringe Wegstrecke zum Ziel fahren müssen. Sie fahren autonom zum Ziel und zum Transporter zurück.

  • Mercedes-Benz Vision Van (Bild: Mercedes-Benz)
  • Mercedes-Benz Vision Van mit One-Shot Loading (Bild: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz Vision Van mit One-Shot Loading (Bild: Mercedes-Benz)

Eine Kooperation mit Starship Technologies hat Mercedes bereits geschlossen. Der sechsrädrige Roboter wird auch von anderen Logistikunternehmen wie Hermes oder der Schweizer Post erprobt. Kommt der Roboter um die Ecke, erhält der Empfänger eine SMS und kann ihn auf Knopfdruck öffnen, um das Paket zu entnehmen. Der elektronische Schlüssel wird dem Kunden per Link übersendet.

Zum Schutz der Pakete vor Dieben wurde der Starship-Roboter mit einer Alarmanlage ausgerüstet. Wird er gewaltsam geöffnet, löst diese Alarm aus und verständigt die Zentrale. Zudem wird laufend der Standort per GPS übermittelt.

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Mit dem Startup Matternet aus Kalifornien hat Mercedes zudem ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem Transporter an schwer erreichbaren Orten als Landeplattform für Drohnen getestet werden. Sie starten vom Dach des Fahrzeugs und kehren dorthin nach verrichteter Arbeit wieder zurück.

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Anonymer Nutzer 06. Jan 2017

Ich muss mich leider Entschuldigen, weil Ich zwei Roboter durcheinander gebracht habe, im...

Dwalinn 06. Jan 2017

Als jemand der sicherlich über 100 Pakete im Jahr bekommt (nicht 100 Lieferungen)kann ich...

Palerider 06. Jan 2017

wo bitte sollen denn diese Roboter genannten Gefährte hinkommen? Schon normale Stufen vor...



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