Vanhawks Valour: Totwinkel-Assistent und Navi im Fahrradlenker

Vanhawks Valour heißt das Rad, in dessen Lenker Ultraschallsensoren stecken, die den toten Winkel überwachen und per Vibration vor überholenden Autos warnen. Mit anderen Vanhawks Valours tauscht sich das Rad über Schlaglöcher und geklaute Modelle aus. Es wird über Kickstarter finanziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartbike Vanhawks Valour
Smartbike Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)

Das Vanhawks Valour erinnert mit seinem Carbon-Rahmen an ein High-End-Fahrrad, doch die wahre Innovation steckt in seinem Lenker, der nicht nur ein Navigationssystem, sondern auch einen Totwinkel-Assistenten enthält, den es auch bei vielen Autos gibt. Statt mit LEDs im Außenspiegel wird beim Valour aber mit Vibrationen vor überholendem Verkehr gewarnt. Die Abbiegehinweise des Navis werden nicht gesprochen, sondern dem Fahrer per LED-Kaskade signalisiert. Je näher er dem Ziel ist, desto mehr LEDs leuchten auf der betreffenden Seite auf.

  • Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
  • Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
  • Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
  • Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
  • Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
Vanhawks Valour (Bild: Kickstarter)
Stellenmarkt
  1. IT Security Spezialist (m/w/d)
    BAHAG AG, Mannheim
  2. Informatiker / Fachinformatiker im IT-Servicedesk (m/w/d)
    Heinrich Schmid Systemhaus GmbH, Reutlingen
Detailsuche

Auch mit anderen Rädern des gleichen Typs kommuniziert das Rad. Es gibt seine durch den Erschütterungssensor erfassten Daten an andere Fahrer weiter, um beispielsweise vor Schlaglöchern zu warnen. Davon profitiert natürlich auch der Besitzer des Rades, dem beim nächsten Mal bessere Routen vorgeschlagen werden.

Ein gestohlenes Rad kann außerdem zu anderen Kontakt aufnehmen. So soll der Besitzer es leichter wiederfinden können. Das klappt natürlich nur, wenn der Fahrer die App der Entwickler auf seinem Smartphone laufenlässt, die für die Navigation und die restliche Kommunikation zuständig ist. Sie beinhaltet auch einen Radcomputer samt Fitnesstrainer. Die Kommunikation mit dem Smartphone wird über Bluetooth hergestellt. Der Akku im Rad wird mit Hilfe des Nabendynamos (Supernova Infinity S) wieder aufgeladen.

Eine API soll Drittanbietern den Zugang zur Radtechnik ermöglichen. Zum Start sollen Apps für Android, iPhone und die Smartwatch Pebble zur Verfügung stehen.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die Entwicklung des Vanhawks Valour wird über Kickstarter finanziert. Vier verschiedene Unisex-Radgrößen werden angeboten.

Das 28-Zoll-Rad ist als Single-Speed, als Fixie ohne Rücktritt, aber mit einer Bremse sowie als Mehrgang-Rad erhältlich, wobei die Entwickler hier auf die stufenlose Nabenschaltung CVP Nuvinci N360 setzen.

Das Rad ist gemessen an der Ausstattung vergleichsweise günstig. Die Single-Speed- und Fixie-Version kostet 1050 Kanadische Dollar (700 Euro), während für die Schaltversion 1.250 Kanadische Dollar (870 Euro) verlangt werden. Dazu kommen der Versand von 100 Euro sowie Einfuhrumsatzsteuer (19 Prozent) und eventuelle Zollgebühren, so dass etwa mit 1.000 Euro für die einfache Version bzw. 1.200 Euro für die Schaltversion zu rechnen ist.

Die Kickstarter-Kampagne, mit der 100.000 Kanadische Dollar eingespielt werden sollten, ist schon jetzt bei 450.000 Kanadischen Dollar angekommen, obwohl sie noch rund zwei Wochen bis zum 31. Mai 2014 läuft. Wenn alles gutgeht, sollen die Räder zum Jahresende ausgeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


der_wahre_hannes 19. Mai 2014

Wie wäre es mit kurz umschauen, dann Handzeichen geben? Ich weiß ja nicht, wie ihr alle...

retapi 16. Mai 2014

Das Rad wird wahlweise mit Scheiben- oder Felgenbremsen ausgestattet. Ohne Bremsen wird...

daydreamer42 16. Mai 2014

... falls man mal rückwärts einparken muss!1!! :)

M.P. 16. Mai 2014

*im* Lenker schrieb er... ob der von innen "nackt" ist, kann man auf den Fotos nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cyrcle Phone 2.0
Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
Artikel
  1. A New Beginning: Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt
    A New Beginning
    Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt

    Rund 22 Jahre nach dem Start des ersten Teils gibt es die Ankündigung von Outcast 2 für Xbox Series X/S, Playstation 5 und Windows-PC.

  2. Bundesinnenministerium: Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert
    Bundesinnenministerium
    Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert

    Meldebescheinigungen oder Baugenehmigungen warten weiter auf die Digitalisierung.

  3. Smartphones: Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen
    Smartphones
    Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen

    Das Handelsembargo der USA gegen Huawei zeigt Wirkung, wenn auch anders als geplant.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13: jetzt alle Modelle vorbestellbar • Sony Pulse 3D PS5-Headset Midnight Black vorbestellbar 89,99€ • Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /