Vandalismus: Ladesäule für Elektroautos gehackt

Ladesäulen werden immer öfter zum Ziel von Vandalismus. In München ereignete sich ein besonders kurioser Fall, bei dem der Täter oder die Täterin Hackfleisch in die Halterung für die Ladestecker einer Ladestation schmierte.
Die verklebten Kontakte mussten ausgetauscht werden, weil das Fleisch bis in die Stecker vorgedrungen war, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete(öffnet im neuen Fenster) .
Die Stadtwerke München(öffnet im neuen Fenster) (SWM) klagten im Gespräch mit der Zeitung, dass Ladesäulen immer häufiger Anschlagsziele würden. Die Störungsquote sei mit drei Prozent im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 17 Prozent aber immer noch gering.
Die Stadtwerke berichteten auch von Elektroautofahrern, die sich zwar an Ladesäulen stellten, das Kabel anschlössen, den Ladevorgang aber nicht starteten und den Platz nur zum Parken verwendeten.
In Chemnitz trieb sich 2019 ein Ladesäulen-Saboteur herum, der Ladekabel durchschnitt. Teilweise wurden die durchtrennten Kabel auch entwendet, wie das Portal Electrive(öffnet im neuen Fenster) damals meldete.




