Valves Hardware-Umfrage: Bereits ein Drittel aller Steam-User setzt auf Windows 11
Nicht nur Windows 11 wird immer beliebter, auch eine ältere Geforce-Grafikkarte etabliert sich immer mehr als Favorit.
Valve hat die Resultate für die aktuelle Hardwareumfrage für den Monat April in Steam veröffentlicht. Dort wird klar: Windows 11 wird von mehr Usern verwendet als je zuvor. Insgesamt kann das OS einen Marktanteil von 33,39 Prozent für sich beanspruchen. Ein Drittel aller Computer ist also mit dem neuen Windows ausgestattet. Das ist ein Anstieg von fast 11 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Generell scheint der März im Vergleich zum April und Februar ein Ausreißer zu sein. Der Anstieg zum Vormonat sollte also mit Vorsicht genossen werden. Er kann unter anderem damit erklärt werden, dass viele chinesische Kunden im März an der Umfrage teilgenommen haben. (via Golem.de-Forum)
Auf dem ersten Platz bleibt allerdings das bekannte Windows 10. Der Abstand ist mit 61,21 Prozent zudem sehr groß. Auf Platz drei der Windows-Betriebssysteme ist Windows 7 mit 1,28 Prozent. Etwas höher ist der Anteil aller Linux-Distributionen zusammengenommen. Etwa 1,32 Prozent der Steam-User setzen auf Ubuntu, Arch Linux oder eine andere Distribution. Apples MacOS X kommt mit allen Versionen auf insgesamt 2,3 Prozent aller Steam-User.
Trend zu weniger RAM und weniger CPU-Cores
Bei der Hardware verändert sich aktuell weniger. So ist die Geforce GTX 1650 sogar noch weiter als die beliebteste Grafikkarte unter Steam-Usern etabliert. Knapp 6 Prozent der Computer setzen darauf – ein Plus von 2 Prozent. Bei den CPUs kann AMD einen immer größer werdenden Anteil verbuchen. Während Intel-CPUs 9 Prozent Anteil verloren, konnten AMD-SoCs um 9 Prozent zulegen. Das Verhältnis liegt jetzt bei 67 Prozent Intel zu 33 Prozent AMD.
Es zeigt sich zudem ein Trend in Richtung weniger Arbeitsspeicher und weniger CPU-Kernen. Zwar sind 16 GByte RAM und sechs Cores noch immer auf dem ersten Platz, allerdings legen 8 GByte RAM und vier Cores deutlich zu. Möglicherweise liegt das an gestiegenen Hardwarepreisen und Embargos, die aktuell auf Ländern wie Russland liegen. Die Nation macht einen starken Teil der Steam-Community aus.
Nachtrag vom 3. Mai 2023, 10:01 Uhr
Die Golem.de.Community hat auf die Datenlage aufmerksam gemacht und den März als einen Ausreißer identifiziert. Wir haben den Text um den entsprechenden Hinweis ergänzt.
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