Valves Handheld: Das Steam Deck und das Burn-in-Problem

Youtuber haben das Steam Deck OLED auf Burn-in getestet. Der Effekt ist teils deutlich zu sehen – Die Frage ist, wie schnell das geht.

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Das Steam Deck OLED ist seit einigen Monaten erhältlich.
Das Steam Deck OLED ist seit einigen Monaten erhältlich. (Bild: Valve)

Das Steam Deck OLED (Test der Standard-Version) ist seit einiger Zeit auf dem Markt und überzeugt viele Kunden. Allerdings kommen auch Sorgen bezüglich der Haltbarkeit des Panels auf. Wie schnell können sich Pixel einbrennen und abnutzen? Und wann sehen wir permanente Bildartefakte auf dem Display? Die Youtuber The Phawx und Wulff Den haben es ausprobiert. (Via Heise.de)

Trotz etwas unterschiedlicher Testmethoden konnten die Youtuber einen gewissen Abnutzungseffekt feststellen. Im Vergleich zur Nintendo Switch OLED soll das Steam Deck zudem schneller erste Verschleißerscheinungen zeigen – zumindest in Extremsituationen.

The Phawx schrieb für den Test ein eigenes Programm, das diverse Subpixel bei unterschiedlichen Helligkeiten anzeigt. Das Programm testet rote, blaue und grüne OLEDs und zudem weiße Schrift in HDR, also bei maximaler Helligkeit. Links daneben werden zu Testzwecken Schriftzüge in 90, 190 und 400 cd/m² Helligkeit angezeigt. Das Programm blendet diese als statisches Bild ein.

Ohne Pause ließ der Youtuber dieses Set-up für 750 Stunden lang laufen. Anschließend konnte The Phawx Burn-in-Effekte bei allen Schriftzügen feststellen. Der HDR-Schriftzug in Weiß, der alle Subpixel beansprucht, ist dabei am besten zu sehen. Ein wirkliches Burn-in, also das Einbrennen der Pixel in das Display, ist hier nicht zu beobachten. Wird das Steam Deck ausgeschaltet, sind auf dem Display zumindest keine eingebrannten Stellen zu erkennen.

Burn-in von Garantie abgedeckt

Es handelt sich hier also um einen Abnutzungseffekt der Subpixel (Image Retention), der nur im eingeschalteten Zustand zu sehen ist. In der Praxis kann das trotzdem auffallen. So konnte der Youtuber in Spielen beispielsweise einige der Schriftzüge erkennen. Der Effekt sei aber recht minimal und deshalb nicht allzu störend.

Wulff Den konnte Burn-in-Effekte ebenfalls feststellen. Er nutzte dafür einen Screenshot mit einigen kontrastreichen Elementen und zeigte diesen bei maximaler Helligkeit 1.500 Stunden lang an. Gerade statische GUI-Elemente brennen sich dabei am sichtbarsten ein. Das können beispielsweise die Taskleiste in Windows 11 oder die Desktop-GUI in Linux sein.

Das Steam Deck ist dabei nicht mit den typischen OLED-Schutzmechanismen ausgestattet und dimmt ein Display beispielsweise nicht automatisch ab. Auch Pixel Shifting ist hier laut Valve nicht integriert. Burn-in ist derweil durch die Garantie abgedeckt. Allerdings hält diese nur ein Jahr.

Bis dahin werden die Bildartefakte wohl kaum zu sehen sein. Generell dürften Image Retention und echtes Burn-in bei normaler Nutzung erst nach mehreren Jahren sichtbar werden.

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