• IT-Karriere:
  • Services:

Mehr als eine Handvoll Helden...

In Dota Underlords können wir in einem bislang nur mittelprächtigen Tutorial sowie gegen Bots und gegen menschliche Onlinekonkurrenten antreten, in Team nur Online. Die Partien sind in beiden Spielen wesentlich größer als es zuerst scheint: Pro Kampf sind zwar nur zwei Opponenten beteiligt, die ganze Runde besteht in beiden Programmen aber aus acht Teilnehmern, die parallel ihre Duelle austragen (lassen). Wer mag, kann per Mausklick jederzeit zu einem anderen Match springen und zuschauen.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Erzbistum Köln, Köln

Bei beiden Spielen verlieren die Teilnehmer unter anderem durch Niederlagen allmählich Punkte - wer zuerst keine mehr hat, scheidet aus. Sieger ist ähnlich wie in einem Battle Royale, wer am längsten durchhält - was im Normalfall um die 30 bis 60 Minuten dauert. Ein bisschen Zeit muss man also für Matches gegen menschliche Spieler einplanen.

In Teamfight Tactics sind wir wegen der Videoaufnahmen einige Male vorzeitig ausgestiegen und wurden dann (verständlicherweise) von anderen Teilnehmern für neue Matches abgelehnt. Von diesem Problem abgesehen hat das Matchmaking aber bei beiden Titeln tadellos funktioniert.

Die wichtigste Herausforderung für uns als Spieler ist das schon genannte Zusammenstellen der Helden - das übrigens unter Zeitdruck erfolgt. Es wird Bücher geben, die sich nur damit beschäftigen: Manchmal ist eine gute Mischung aus Nah- und Fernkämpfern sinnvoller als ein Rudel Haudraufs. Dazu kommen Zauberer mit magischen Spezialfähigkeiten und weitere Besonderheiten, etwa dass drei gleiche Charaktere einen höherstufigen Charakter ergeben. Das Balancing haben wir in beiden Games als derzeit recht ausgewogen erlebt, nur im Teamfight Tactics haben Fernkämpfer momentan spürbare Vorteile.

Eine echte Besonderheit ist in Teamfight Tactics, dass es alle paar Runden in einen Spezialmodus wechselt, in dem besonders starke Champions neu verteilt werden. Wenn wir die (nicht gut erklärte) Sache richtig verstehen, geht es darum, dass sich der gerade schwächste Spieler den stärksten Kämpfer schnappen kann, damit die folgenden Partien wieder etwas ausgeglichener ablaufen.

Von derartigen kleinen und großen Details abgesehen, sind sich die beiden Titel erstaunlich ähnlich. Uns kommt derzeit Dota Underlords etwas ausgereifter und übersichtlicher vor. Die Kämpfe laufen minimal langsamer ab, außerdem ist das Schachbrettmuster immer sichtbar - wir finden es deshalb einfacher, die Stärken und Schwächen der Einheiten kennenzulernen. Wer schnelle und heftige Partien bevorzugt, ist bei Teamfight Tactics besser aufgehoben. Allerdings dürften beide Games in den kommenden Monaten noch spürbar erweitert und überarbeitet werden.

  • Dota Underlords: Auf der Heldenleiste oben bieten sich Krieger für unsere Armee an. (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Dota Underlords: Auch auf Tablets sieht das Programm gut aus, nur ein paar Elemente des UI sind anders angebracht .(Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Dota Underlords: Alle paar Runden können wir Extras aussuchen. (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Teamfight Tactics: Die Entwickler von Riot Games haben die Zeile mit den Champions unterhalb des Spielfelds angebracht. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Teamfight Tactics: Gelegentlich dürfen wir einen besonderen Champion auswählen. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Teamfight Tactics: Die kleinen "Wassertropfen" am Rand und auf dem Spielfeld stehen für uns als Spieler. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
Dota Underlords: Auf der Heldenleiste oben bieten sich Krieger für unsere Armee an. (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)

Das größte Verbesserungspotenzial sehen wir darin, wie übersichtlich die Informationen über die Helden präsentiert werden. Hier sind derzeit noch viele Klicks nötig, die bei der Auswahl der eingeblendeten Unterstützungslinien finden wir teilweise eher verwirrend als hilfreich. Allerdings lebt das Genre gerade von der Vielfalt, sodass sich eine gewisse Einarbeitungszeit für Neulinge wohl nicht ganz vermeiden lässt.

Unser kleiner Steingolem hat zwar seine erste Partie verloren, aber weil die Figuren nach jeder Partie wieder auferstehen, hat er sich seitdem mehrfach gerächt und zu einem unserer wackersten und liebsten Helden weiterentwickelt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Kämpfe mit ihm!

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Valve vs Riot Games: Kampf um das nächste große Spieleding
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 55,99€
  2. 77,97€ (Release 19.11.)

Shoopi 01. Jul 2019

Ändert eh nichts, TFT hat quasi das rennen gewonnen. Nahezu kein Spiel erholt sich...

Shoopi 01. Jul 2019

Das. Ich sage es noch einmal: Das ist kein "kleines armes Studio". Die Typen wussten...

Untrolla 30. Jun 2019

Quellen für deine pauschale Aussage?

Ylion 29. Jun 2019

Hast natürlich schon recht, aber zum einen gibt es Ausnahmen, das hier ist offensichtlich...

ip_toux 28. Jun 2019

+1


Folgen Sie uns
       


    •  /