Valve: Super Meat Boy und der Steam Controller

Der Entwickler von Super Meat Boy hat einen Prototyp des Steam-Controllers ausprobiert. Er zieht ein positives Fazit - mit Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp des Steam Controllers
Prototyp des Steam Controllers (Bild: Valve Software)

"Wenn man mich fragt, ob ich Spiele mit dem Steam Controller spielen würde - dann sage ich Ja. Wenn man mich fragt, ob ich mich für den Steam Controller oder das Gamepad der Xbox 360 entscheiden würde, würde ich das Gamepad der 360 nehmen". Das schreibt Tommy Refenes in seinem Blog. Refenes ist einer der beiden Chefentwickler von Super Meat Boy - ein sehr herausforderndes Actionspiel, zu dessen Stärken auch die ausgefeilte Steuerung gehört.

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Refenes konnte zusammen mit Mitarbeitern von Valve einen Prototyp des Steam Controllers ausprobieren. Laut Refenes stammt die Hardware aus einem 3D-Drucker, und sie war noch lange nicht fertig. Insbesondere der kleine Touchscreen in der Mitte des Geräts war noch nicht eingebaut. Die eigentliche Spielesteuerung ist vor allem über die beiden großen Touchpads erfolgt. Mit dem linken hat Refenes die Richtung von Meat Boy bestimmt, den rechten hat er vor allem für Sprünge verwendet - eine ähnliche Konfiguration wie mit den beiden Analogsticks eines Xbox-360-Controllers.

In einem ersten Durchgang war Refenes nicht damit zufrieden, dass die Touchpads sowohl auf leichten Kontakt als auch auf echtes Pressen reagiert haben. Nachdem ein Ingenieur von Valve das per Firmware geändert hatte, ist Refenes nach eigenen Angaben recht gut mit dem Steam Controller klargekommen. Obwohl er bei seinem eigenen Spiel wohl etwas aus der Übung ist, habe er auch fortgeschrittene Level gut meistern können.

Allerdings habe ihm das haptische Feedback, das über Elektromagnete erfolgt, nicht ausgereicht. Es sei zwar gut spürbar gewesen, aber nicht klar genug. Refenes schreibt, er habe Valve vorgeschlagen, in den Touchpads klar spürbare Markierungen anzubringen - eine Idee, die Valve wohl auch schon hatte, und die möglicherweise für das fertige Produkt umgesetzt wird; Valve hat generell bereits gesagt, bei der weiteren Entwicklung des Steam Controllers auf Vorschläge aus der Community einzugehen.

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Generell habe der Controller gut in der Hand gelegen. Das Gewicht sei ihm weder zu leicht noch zu schwer vorgekommen, und auch die Trigger und weitere Knöpfe etwa auf der Rückseite seien gut erreichbar und einfach sinnvoll umgesetzt, so Refenes.

Lob für das haptische Feedback

Auf Kotaku.com berichten weitere Entwickler von ihren Erfahrungen mit dem Steam Controller, allerdings längst nicht so ausführlich wie Refenes. Einige schreiben etwas euphorischer über das haptische Feedback: So hätten sich die beiden Touchpads bei entsprechend angepassten Games so angefühlt, als ob man zwei sehr große und schwere Trackballs etwa für die Steuerung der Kamera zur Verfügung gehabt hätte, die sich dann in Menüs dynamisch in ein klassisches Trackpad etwa eines Laptops verwandelt hätte.

Der Steam Controller ist ein Teil der kürzlich von Valve vorgestellten Pläne in Sachen Weiterentwicklung von Steam. Dazu gehören auch das Linux-basierte SteamOS und die Steam Gaming Machine, die im Laufe des Jahres 2014 erscheinen sollen.

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Soundwave 05. Okt 2013

Ich finde den Controller und die Idee mit den touchpads an sich gut. Wie gut der...

firstwastheblub 01. Okt 2013

http://31.media.tumblr.com/2904a0677d9ec9e6bd529bfcbf210b89...

nf1n1ty 01. Okt 2013

Finde es aber auch bei PC-Monitoren interessant: 4:3 (17) 5:3 (1) 5:4 (178) 16:10 (295...

Anonymer Nutzer 30. Sep 2013

http://gnn.ch/news_pics/video-game-controller-evolution-large.jpg



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