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Valve: SteamOS 3.8 unterstützt neue Steam Machine

Kurz vor dem erwarteten Start der Vorbestellungen bringt Valve ein massiv verbessertes SteamOS.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Steam Machine (Bild: Valve)
Artwork der Steam Machine Bild: Valve

Valve hat SteamOS 3.8 veröffentlicht. Eine besondere Neuerung steckt in einer unscheinbaren Zeile der Update Notes(öffnet im neuen Fenster): Erstmals nennt das Unternehmen einen "initialen Support für kommende Steam-Machine-Hardware". Details fehlen, die Integration passt aber zu den Erwartungen, dass Valve demnächst Preise und Vorbestellstart für den neuen Wohnzimmer-PC bekanntgibt.

Aber auch für aktuelle Geräte bringt SteamOS 3.8 Änderungen. Besonders interessant ist die Unterstützung für HDMI-VRR auf Geräten mit nativer HDMI-Ausgabe. Die Technik kann die Bildausgabe dynamisch an die Framerate anpassen und so Tearing sowie Mikroruckler reduzieren. Gerade für den Einsatz an Fernsehern ist das ein wichtiger Baustein für eine Steam Machine im Wohnzimmer.

Der Desktop-Modus wurde deutlich modernisiert. Valve aktualisiert KDE Plasma und stellt standardmäßig von X11 auf Wayland um. Dadurch sollen Probleme behoben werden, in denen der Desktop-Modus langsamer lief als der Gaming-Modus.

Hinzu kommen bessere Skalierung an Fernsehern, Unterstützung für externe HDR- und VRR-Displays, individuelle Skalierungsfaktoren pro Bildschirm sowie Verbesserungen bei gedrehten Displays.

Unter der Haube vollzieht SteamOS 3.8 ebenfalls einen größeren Sprung. Valve aktualisiert die Arch-Linux-Basis, nutzt Linux-Kernel 6.16 und bringt neue Grafiktreiber.

Massiv reduzierte Eingabelatenz

Dazu kommen Verbesserungen am Grafik-Stack, an Bluetooth, Netzwerkfunktionen, Energieverwaltung und Update-Mechanismus. Künftige Systemupdates sollen auf schnellen Verbindungen deutlich schneller installiert werden.

Valve erweitert außerdem die Unterstützung für Handheld-PCs anderer Hersteller. Genannt werden unter anderem Geräte von MSI, OneXPlayer, GPD, Anbernic, OrangePi und Zotac sowie neue Modelle wie Lenovo Legion Go 2 und Asus ROG Xbox Ally.

Auf kompatiblen Handhelds soll zudem die Eingabelatenz deutlich sinken. Valve nennt eine Reduktion von bisher 5 bis 8 Millisekunden auf 100 bis 500 Mikrosekunden.

Änderungen gibt es auch beim Steam Deck: Das LCD-Modell erhält Hibernation und Memory Power Down, Bluetooth Wake wird wieder aktiviert. Außerdem verbessert Valve HDMI-Audioerkennung, Bluetooth-Headset-Mikrofone im Gaming-Modus, Remote Play, Game Recording, externe Displays und mehrere Einzelprobleme in Spielen.


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