Valve: Steam zeigt künftig Hardware in Nutzerreviews an
Valve erweitert die Nutzerbewertungen auf Steam um technische Zusatzinfos. Wie aus einer Ankündigung im offiziellen Betatest-Kanal(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, können die Spieler künftig ihre Hardware automatisch an Rezensionen anhängen lassen. Damit sollen Einordnungen leichter fallen, etwa ob schlechte Performance eher am Spiel oder am eigenen PC liegt.
Die Funktion ist optional und nutzt die ohnehin im Steam-Client erfassten Systemdaten. Wer möchte, blendet die Angaben aus. Wer zustimmt, veröffentlicht sie zusammen mit der Bewertung. Die angezeigten Komponenten lassen sich nicht manuell verändern.
In der Anzeige erscheinen unter anderem Grafikkarte, Prozessor und Arbeitsspeicher. Laut Valve geht es nicht darum, Bewertungen aufzuwerten oder abzuwerten, sondern zusätzlichen Kontext zu schaffen.
Ein negatives Fazit auf schwacher Hardware soll künftig anders gelesen werden können als identische Kritik auf einem High-End-Rechner. In der Praxis kann das einen großen Unterschied ausmachen.
Termin für allgemeine Freischaltung noch unklar
Besonders bei technisch anspruchsvollen Titeln oder frisch erschienenen Spielen schwankt die Performance stark, je nach Systemkonfiguration, Treiberversion oder Grafikpreset. Entwickler wiederum erhalten zusätzliche Hinweise darauf, welche Hardware möglicherweise Probleme verursacht.
Datenschutzrechtlich bleibt die Funktion deaktivierbar. Die Nutzer können frei entscheiden, ob ihre Konfiguration öffentlich erscheint. Valve betont zudem, dass keine Seriennummern oder eindeutig identifizierenden Daten übertragen werden, sondern nur grobe Komponentenangaben zur Einordnung.
Die Neuerung befindet sich momentan im Steam-Client-Beta-Programm und wird dort getestet. Erst nach dieser Phase dürfte sie schrittweise für alle Anwender freigeschaltet werden. Valve nennt keine Termine.



