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Valve: Steam verabschiedet sich von Spielfilmen

Das Onlineportal Steam will sich offenbar stärker auf Games fokussieren, der Verkauf von Spielfilmen wird aufgegeben. Gleichzeitig hat Valve im Rahmen der schon länger angekündigten Neugestaltung die überarbeitete Willkommensseite des Portals freigeschaltet.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Steam (Bild: Valve Corporation)
Artwork von Steam Bild: Valve Corporation

Rund zwei Jahre lang hat Valve versucht, Steam auch als Anlaufadresse für kostenpflichtige und kostenlose Spielfilme zu etablieren – ohne nennenswerten Erfolg. Jetzt gibt das Unternehmen in seinem Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) bekannt, die entsprechende Rubrik abzuschalten und sich in den kommenden Wochen vollständig von dem Geschäftsbereich zu verabschieden. Grund: Man habe herausgefunden, dass die Nutzer auf Steam vor allem Inhalte wollen, die "entweder direkt mit einem Spiel zu tun haben oder Zusatzinhalte für die auf Steam verkauften Games oder für Software sind".

Zwar soll es auch künftig Filme und Videos geben. Die sollen aber irgendwie mit Gaming zu tun haben und entweder direkt auf der dazugehörigen Spieleseite oder über die Suche oder Empfehlungen zu finden sein. Nutzer können außerdem weiter auf bereits gekaufte Inhalte zugreifen, schreibt Valve.

Steam Link App ausprobiert
Steam Link App ausprobiert (03:12)

Fast zeitgleich hat Valve die neue Startseite von Steam(öffnet im neuen Fenster) im Web freigeschaltet, die wesentlich aufgeräumter aussieht als die alte Version und Besucher unter anderem mit Informationen über die aktuellen Nutzerzahlen empfängt sowie mit einer sehr großen Schaltfläche zum Download des Clients. Valve hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, Steam nach und nach überarbeiten zu wollen. Auch der Client soll noch vor Ende 2019 ein frischeres Design und möglicherweise zusätzliche Funktionen erhalten.

Inwieweit die Änderungen bei Steam auch etwas mit der Herausforderung durch neue Wettbewerber wie den Ende 2018 eröffneten Epic Games Store zu tun haben – unklar. Derzeit hat das Konkurrenzportal im Hinblick auf Funktionen und Aufbau noch eine sehr große Aufholjagd vor sich, schließlich fehlen dort noch grundlegende Elemente wie Nutzerbewertungen und ein Forum.


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