Valve: Steam für Linux nutzt Container für alte Spiele

Die aktuelle Beta des Steam-Clients für Linux nutzt Container. Damit will Valve auch künftig ältere Windows-Spiele unterstützen. Das ist wohl eine Reaktion auf die 32-Bit-Diskussion von Ubuntu.

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Eine stilisierte Kuppelstange einer Dampflokomotive dient als Logo von Steam.
Eine stilisierte Kuppelstange einer Dampflokomotive dient als Logo von Steam. (Bild: Dave_S./CC-BY 2.0)

Die Linux-Technik der Namensräume ist eine der wichtigsten Grundlagen für sogenannte Container und wird künftig von Valve für seinen Steam-Client unter Linux unterstützt. Das kündigt der Hersteller in den Release Notes für die aktuelle Betaversion des Clients an. Damit will das Team auch künftig alte Spiele unterstützen können.

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Die Einführung der Technik ist wohl eine direkte Reaktion auf die Diskussion rund um das geplante Support-Ende der 32-Bit-x86-Build-Architektur in Ubuntu. Eigentlich wollte Ubuntu-Sponsor Canonical damit aufhören, i386-Pakete zu bauen. Vor allem von dem Wine-Projekt und von Valve sowie der Spieler-Community ist das massiv kritisiert worden. Immerhin laufen dann keine 32-Bit-Windows-Spiele mehr.

Zwar hat das Ubuntu-Team den Plan vorerst verschoben, Valve wollte deshalb dennoch zunächst den Ubuntu-Support komplett einstellen. Die nun von Valve präsentierte Lösung folgt dabei einem ähnlichen Ansatz wie der von Ubuntu vorgeschlagenen Lösung: die Nutzung von Containern. Das war zuvor schon länger geprüft worden. Langfristig könnte Valve einfach selbst die notwendigen 32-Bit-Pakete in eben solchen Containern bereitstellen, statt sich auf das Host-System zu verlassen.

Zusätzlich dazu liefert die Nutzung von Namensräumen weitere Vorteile, etwa eine bessere Isolierung der Spiele vom Host-System. Entwickler können außerdem auf standardisierte Container zurückgreifen, um den Testaufwand im Vergleich zu den bisher unterschiedlichen Distributionen zu reduzieren. Ebenso könnten Entwickler dank der Container schneller neue Laufzeitumgebungen verteilen.

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Noch ist die Funktion experimentell und das Team warnt vor möglicherweise auftretenden Fehlern. Wen das nicht stört, findet in der Ankündigung eine Anleitung zum Nutzen der Namensräume.

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sambache 21. Nov 2019

Viele 32Bit OS teilen den Adressraum ab der Mitte dem OS zu. Bleiben dann maximal 2 GB...

treysis 12. Nov 2019

Das ist auch mit IPv6-only im internen Netz kein Problem. Man kann - wenn man das denn...

mibbio 12. Nov 2019

Es ist eher ein "nicht akzeptieren wollen", wenn man die ganzen Diskussionen dazu...



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