Valve: Steam Deck zwischen leistungsstark und laut

Seit dem 25. Februar 2022 wird das Steam Deck verkauft und ausgeliefert - jedenfalls theoretisch. Beim Hersteller Valve gibt es Wartezeiten, dafür befinden sich auf Auktionsplattformen mehrere Geräte im Angebot. Neben absurden Preisaufrufen nach dem Motto: Man kann es ja mal probieren für rund 2.400 Euro gibt es mehrere Versteigerungen mit echten Geboten.
Der aktuelle Spitzenpreis des Steam Deck(öffnet im neuen Fenster) liegt derzeit bei knapp 1.300 Euro, allerdings läuft die Auktion noch ein paar Tage. Regulär kostet die teuerste Version des Steam Deck rund 680 Euro, die günstigste ist für 420 Euro zu haben.
Unklar ist, ob die Verkäufer dann auch tatsächlich rasch liefern können - es ist eher unwahrscheinlich, dass sie das linuxbasierte PC-Handheld schon im Lager haben.
Unmittelbar nach dem offiziellen Verkaufsstart sind auch die ersten Tests online gegangen. Der generelle Eindruck ist positiv: "Besonders in der günstigsten Variante bekommt man für 420 Euro ein feines und wirklich faires Steam-Paket" , schreibt etwa PC Games Hardware(öffnet im neuen Fenster) . Die Verarbeitung sei "gut" , allerdings sei das Gerät mit rund "670 Gramm klobig und wuchtig."
"In größeren Händen liegen die Controller-Seiten bequem in der Hand, mit kleineren kann es dagegen schon schwieriger werden, alle Eingabemethoden schnell zu erreichen" , schreibt PC Games Hardware weiter. Kritik gibt es daran, dass der Lüfter im Betrieb "brutal laut" werden könne.
Akkulaufzeit des Steam Deck
Der Akku mache mit einer Laufzeit von rund "1,5 Stunden unter schwerer Last bis zu sechs/sieben Stunden bei Indie-Spielen wie Stardew Valley" einen durchwachsenen Eindruck.

Gamestar findet neben positiven ebenfalls negative Punkte(öffnet im neuen Fenster) . Das Magazin weist darauf hin, dass sich während des Tests permanent etwas an der Benutzeroberfläche und dabei vor allem an den Performance-Optionen geändert habe - das dürfte auch nach dem Launch noch so weitergehen. Gemeint sind etwa die Einstellmöglichkeiten zur Bildrate.
Die Redaktion weist darauf hin, dass etwa Rennspiele mit dem Handheld sehr gut zu steuern seien, dass aber Shooter und Strategiespiele ohne Maus und Tastatur noch nicht so richtig gut funktionierten.



