Valve: Steam Deck erhält Pin, Win11 und Akku-Boost

Update für den Steam-Client und für SteamOS mit neuen Funktionen: Valve verbessert die Software des Steam Deck, hinzu kommt ein fTPM.

Artikel veröffentlicht am ,
Steam Deck
Steam Deck (Bild: Valve)

Wichtige Info vorab: Die Aktualisierung muss im Big-Picture- alias Game-Mode erfolgen, nicht via SteamOS-Desktop! Ansonsten bleibt das Steam Deck in einem Boot-Loop hängen und ein Recovery-Image muss installiert werden.

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Valve hat ein Update für das Steam Deck veröffentlicht, welches sich in eine Aktualisierung von SteamOS und des Steam-Clients unterteilt. In Kombination sorgt es dafür, dass das PC-Handheld nach dem Patch unter anderem einen Sperrbildschirm samt Pin aufweist, die Performance höher ausfallen kann und sich Windows 11 installieren lässt.

Wer bisher das Steam Deck verwendet, kann es ohne größere Eingriffe nicht einfach vor Fremdzugriff schützen - mit dem Update führt Valve daher einen Lockscreen ein. Der wird im Menü unter Security aktiviert und muss sechsstellig sein, damit das System ihn akzeptiert. Ob wir die Pin per Hardware-Tasten oder via Touchscreen eingeben, ist wiederum egal und ändert nichts an der zusätzlichen Sicherheitsebene.

Neu per Update ist zudem ein fTPM - also ein Firmware Trusted Platform Module, was für die Installation von Windows 11 benötigt wird. Bisher lief daher einzig Windows 10, wobei sich die von Valve angeboteten Treiber für beide Betriebssysteme eignen. Neben GPU sowie Bluetooth und WiFi gibt es einen für den SD-Kartenleser, nicht aber für die Lautsprecher oder die Klinkenbuchse. Wer Audio haben will, muss vorerst auf Bluetooth oder USB-C ausweichen.

Über 60 fps möglich und VRS eingebaut

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Unter SteamOS wiederum hat Valve zwei Optionen für eine bessere Leistung integriert: Der systemweite Regler, um die Bildrate zu limitieren, war bisher auf die Positionen 15, 30 und 60 fps begrenzt - dieses Limit lässt sich nun abschalten, wobei das Display auf 60 Hz beschränkt bleibt. Neu ist überdies systemweites Variable Rate Shading (VRS) im 2x2-Modus, wobei Valve dieses primär zugunsten der Akkulaufzeit implementiert hat.

VRS reduziert den Rechenaufwand bei vergleichsweise geringem optischen Verlust, was in Kombination mit einem Fps-Limit ein paar (Milli)Watt einsparen kann. Die im Steam Deck integrierte Aerith-APUs alias AMDs Van Gogh unterstützt Variable Rate Shading, weshalb Valve diese Funktion schon vor Monaten in Aussicht gestellt hatte.

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cruse 01. Mai 2022 / Themenstart

Lol, der hat wirklich 1-60hz gsync range... Eine Seltenheit!

Oktavian 26. Apr 2022 / Themenstart

Eine (zumindest für mich) wichtige Verbesserung betrifft Docks und Charger. Valve hat...

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