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Valve: Gabe Newell über Singleplayer und Cyberpunk 2077

Turniere könnten in Neuseeland stattfinden, Valve denkt über den Umzug nach und er mag Cyberpunk 2077: Gabe Newell äußert sich über Gaming.
/ Peter Steinlechner
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Gabe Newell im Jahr 2019 auf einer E-Sport-Veranstaltung in China (Bild: STR/AFP via Getty Images)
Gabe Newell im Jahr 2019 auf einer E-Sport-Veranstaltung in China Bild: STR/AFP via Getty Images

Das Entwicklerstudio Valve könnte millionenschwere E-Sport-Turniere wie The International in Neuseeland abhalten - sagt Gabe Newell. Für Spieler aus Europa und den USA wären das schlechte Nachrichten, weil die Anreise aufwendig und teuer wäre. Für viele asiatische E-Sport-Fans dürfte der Besuch der Veranstaltungen dagegen gut machbar sein.

Der Firmenchef denkt laut einem Interview mit 1 News(öffnet im neuen Fenster) sogar ernsthaft darüber nach, zumindest mit einem Teil der Belegschaft von Valve auf den abgelegenen Inselstaat zu verlagern. "Es gibt großes Interesse innerhalb der Belegschaft, dass einige Leute umziehen" , sagt Newell.

Der mehrfache Milliardär reiste Anfang 2020 im Rahmen eines Familienurlaubs nach Neuseeland. Er blieb dann dort, unter anderem, weil das Land kaum von der Corona-Pandemie betroffen ist.

Der sonst recht medienscheue Newell tritt immer wieder in Fernsehsendungen auf und gibt Interviews. Mittelfristig strebe er die neuseeländische Staatsbürgerschaft an, berichtet er.

In dem Interview sagt Newell, dass Valve derzeit an mehreren neuen Games arbeite. Gleichzeitig deutet er an, dass es dabei um Singleplayertitel gehe.

Grund ist offenbar das Anfang 2020 veröffentlichte Half-Life Alyx: "Es war großartig, wieder Singleplayerspiele zu entwickeln" , sagt Newell. "Das hat innerhalb der Firma für neuen Schwung gesorgt, mehr davon zu produzieren."

Half-Life Alyx - Trailer (Ankündigung)
Half-Life Alyx - Trailer (Ankündigung) (01:49)

Vor Alyx hatte Valve sich auf Multiplayer wie Counter-Strike, Dota 2 und Artifact konzentriert - obwohl viele Fans sich sehnlichst Fortsetzungen zu Half-Life oder Portal wünschen, wie Newell im Interview selbst sagt.

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Der Valve-Chef äußert sich auch zu den Kontroversen rund um Cyberpunk 2077, das er selbst durchgespielt habe. "Es gibt Aspekte des Spiels, die einfach brillant sind, und es steckt enorm viel Arbeit darin" , sagt Newell.

Für die technischen Probleme auf der Xbox One und der Playstation 4 äußert er Verständnis. CD Projekt Red sei nicht das einzige Studio, das derlei Schwierigkeiten habe. "Ich weiß jedoch, dass es viele sehr glückliche PC-Spieler gibt" , sagt Newell. Für ihn als Chef von Steam seien die schließlich "am sichtbarsten" .


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