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Valve: Entwickler sollen Screenshots auf Steam zeigen

Valve selbst geht bei Dota 2 mit gutem Beispiel voran: Ab sofort sollen Entwickler ihre Spiele auf Steam mit Screenshots zeigen – damit die Kunden wissen, was sie erwartet. Allerdings ist die Sache gar nicht so einfach, wie sie klingt.
/ Peter Steinlechner
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Dota 2 zeigt, wie sich Valve die Sache mit den Screenshots vorstellt. (Bild: Valve)
Dota 2 zeigt, wie sich Valve die Sache mit den Screenshots vorstellt. Bild: Valve

Valve hat für die Angebote auf Steam neue Vorgaben. Entwickler und Publisher sollen ihre Spiele mit Screenshots präsentieren, und nicht mehr mit Konzeptzeichnungen oder sonstigen Artworks. Das berichtet unter anderem Gamasutra.com(öffnet im neuen Fenster). Auch Bilder mit eingebetteten Beschreibungen von Funktionen oder ähnliches seien unerwünscht – was übrigens im Kontrast etwa zum App Store von Apple steht, wo inzwischen so gut wie jedes Spiel durch Bilder mit Beschreibungen oder schlicht Werbebotschaften vorgestellt wird.

Dota 2 – Trailer (Coming of the Year Beast)
Dota 2 – Trailer (Coming of the Year Beast) (01:10)

Valve weist darauf hin, dass im Zuge des Umbaus von Steam die dem Spieleangebot hinzugefügten Screenshots künftig wichtiger werden und auch mal an bislang unerwarteter Stelle stehen können. Auch deshalb sollen sie die Games möglichst originalgetreu wiedergeben. Wie das geht, zeigt Valve bei seiner überarbeiteten Seite von Dota 2(öffnet im neuen Fenster).

So einfach die Vorgabe von Valve erscheint, ein paar Fragen bleiben. So ist nicht klar, ob die Entwickler vollständig unbearbeitete Screenshots aus ihren Werken zeigen müssen. Firmen wie Ubisoft und Rockstar Games etwa präsentieren bei Titeln wie Watch Dogs 2(öffnet im neuen Fenster) und GTA 5(öffnet im neuen Fenster) Szenen, die aus dem Spiel stammen, aber mehr oder weniger dezent nachbearbeitet wurden.

Watchdogs 2 – Trailer (E3 2016)
Watchdogs 2 – Trailer (E3 2016) (01:47)

Ein anderes Problem: Wenn die Screenshots lange vor der Fertigstellung des Spiels für Steam entstehen, geben die Bilder das tatsächliche Werk nur bedingt wieder. Beispielsweise kann nach der – meist spät in der Entwicklungsphase stattfindenden – letzten Optimierungsrunde die Sichtweite niedriger sein oder es gibt weniger Objekte auf dem Bildschirm.

Zuletzt hatte es dieses Problem vermutlich bei No Man's Sky gegeben, weil zumindest einige Grafikelemente aus älteren Versionen im fertigen Spiel nicht zu finden sind. Natürlich lassen sich die frühen Screenshots gegen solche aus der fertigen Fassung der Titel austauschen, aber eben erst zum offiziellen Verkaufsstart.


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