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Valve: Eingabegeräte statt Steam-Konsole

Valve baut eine Hardwareabteilung auf – das ist bekannt. Unklar war bislang, was dort entstehen soll. Nun gewährt eine Entwicklerin Einblicke: Zumindest vorerst geht es vor allem um neuartige Eingabegeräte.
/ Peter Steinlechner
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Steam im Big Picture Mode (Bild: Valve Software)
Steam im Big Picture Mode Bild: Valve Software

Anfang September 2012 hatte Valve einen erfahrenen Industriedesigner gesucht und dabei den "Mangel an Innovation im Bereich der Computerhardware" kritisiert. Damals war nicht klar, welchen Bereich das Unternehmen konkret meint und wo es Ansätze für eigene Projekte sieht. Jetzt scheint klar: Es geht zumindest vorerst nicht darum, die sagenumwobene Steam-Konsole zu entwickeln, sondern um neuartige Eingabegeräte. Die sollen es besser als bisherige Lösungen etwa mit Maus und Tastatur erlauben, auch Spiele für Windows, Mac und Linux auf dem Wohnzimmersofa mit dem Big Picture Mode von Steam zu spielen.

The Big Picture für Steam ausprobiert
The Big Picture für Steam ausprobiert (01:19)

Das hat Jeri Ellsworth von Valve im Gespräch mit Engadget(öffnet im neuen Fenster) gesagt. Ihren Angaben zufolge verfügt ihr Team mittlerweile über die Möglichkeit, kleine Serien von Prototypen herzustellen. 2013 sollen Spieler dann erste Betaversionen von Geräten ausprobieren können. Details hat Ellsworth noch nicht verraten – weder über das dann laufende Programm noch über die Controller selbst. Bis dahin werde es aber weitere Informationen geben.

Sie hat sich auch über die in Kleidung integrierten Computermodelle geäußert, an denen Valve(öffnet im neuen Fenster) schon länger arbeitet. Das sei ein längerfristiges Projekt, von dem es wohl erst in zwei bis fünf Jahren echte Ergebnisse zu sehen geben soll.


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