Valve: Die Steam Machine kann jetzt zum Windows-PC werden
Die Steam Machine läuft standardmäßig mit SteamOS, einer auf Arch basierenden Linux-Distribution. Kunden können das Gerät künftig aber auch mit Windows betreiben. Dafür hat Valve passende Treiber(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Ohne diese werden die meisten wichtigen Komponenten wie Netzwerkkarte, Soundkarte und Teile der APU nicht richtig erkannt.
Die Treiber für all diese Komponenten können auf der offiziellen Valve-Webseite heruntergeladen werden. Das sind Treiber für Grafikeinheit, WLAN, Bluetooth und die SD-Karte. Auf der gleichen Seite lassen sich auch Windows-Treiber für verschiedene Versionen des Steam Deck finden.
Valve bietet allerdings keinen offiziellen Support für Windows in Verbindung mit dem Steam Deck an. "Wir stellen diese Ressourcen im Ist-Zustand zur Verfügung und können leider keinen Support für Windows auf Steam-Hardware anbieten", schreibt Valve in der Ankündigung.
SteamOS muss aktuell überschrieben werden
User sollen dem Wiederherstellungsleitfaden(öffnet im neuen Fenster) folgen, wenn sie Probleme bei der Installation haben und ihre Steam Machine zurücksetzen wollen. Valve bietet auch das komplette Image von SteamOS an, wenn User etwa die verbaute SSD formatiert, Daten gelöscht und darauf Windows installiert haben.
Es ist generell auch möglich, eine dedizierte M.2-SSD für Windows zu verwenden, da sich diese Komponente leicht auch auswechseln lässt. Die Alternative wäre normalerweise, eine Dual-Boot-Umgebung auf der Steam Machine einzurichten. Allerdings unterstützt SteamOS laut Valve diese Funktion bisher nicht.
User müssen also das komplette Betriebssystem überschreiben. Der Hersteller arbeitet derweil an einem Dual-Boot-Wizard. Der soll in einem künftigen Build von SteamOS nachgeliefert werden.

