Valve: Die Source-2-Engine zeigt sich

Im Neogaf-Forum hat ein für Insider-Informationen bekannter Nutzer mehrere Präsentationsfolien veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , die Bilder einer überarbeiteten Version von Left 4 Dead 2 auf Basis der Source-2-Engine zeigen sollen. Schon 2012 hatte Valve-Chef Gabe Newell die Arbeiten an dieser bestätigt(öffnet im neuen Fenster) , bisher wurde aber kein konkretes Spiel angekündigt.



Die Folien stammen von "crazy buttocks on a train", besser bekannt in der Kurzfassung "CBOAT", der seit Jahren eigentlich unter Verschluss stehende Dokumente an die Öffentlichkeit weitergibt. Die möglicherweise echte Präsentation soll von 2011(öffnet im neuen Fenster) stammen und einige Screenshots aus Left 4 Dead 2 zeigen, die offenbar mit der Source-2-Engine gerendert wurden.
Die Bildunterschriften sprechen hierbei von einer im Vergleich zur Source-Engine deutlich dichteren und detaillierten Vegetation, einer besseren Beleuchtung, einem neuen GUI sowie eine generell höhere Dichte von Objekten. Ein Level of Detail (LoD) hingegen bestimmt, ab welcher Entfernung Objekte und Texturen in einer niedrigeren Qualität dargestellt werden.

Source-Engine damals und heute
Valve hatte die erste Version der Engine 2004 mit Counter-Strike Source vorgestellt, wenig später veröffentlichte der US-amerikanische Entwickler Half-Life 2 . Im Laufe einer Dekade erweiterte das Studio die Source-Engine beispielsweise um HDR-Rendering (High Dynamic Range) in Lost Coast , um mehrere Materialeigenschaften pro Objektoberfläche in Sin Episodes , um weiche Partikel sowie Alpha-to-Coverage-Kantenglättung(öffnet im neuen Fenster) in der Orange Box inklusive Episode 2 und um eine Farbkorrektur, eine Körnung, Tiefenunschärfe sowie sich selbst schattierende Normal Maps in Left 4 Dead . Weitere Verbesserungen sind Multithreading, die Unterstützung diverser Konsolen und der Filmmaker .
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Eines der wenigen aktuellen Spiele mit einer stark modifizierten Source-Engine ist Titanfall : Der Shooter von Respawn Entertainment ist eine 64-Bit-Anwendung, der Renderer nutzt Direct3D 11 und ein neues Beleuchtungssystem ersetzt in vielen Bereichen die vorberechnete Radiosität in Form von Light Maps, die seit Half-Life 2 ein besonderes Merkmal der Source-Engines sind.



