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Valve: Denuvo Anti-Cheat in Steamworks integriert

Die Community sieht den Schummel-Schutz von Denuvo kritisch - dennoch ist er nun Teil von Steamworks und dürfte vermehrt zum Einsatz kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Doom Eternal - The Ancient Gods Part 1
Artwork von Doom Eternal - The Ancient Gods Part 1 (Bild: id Software)

Die bei PC-Spielern wenig beliebte Software Denuvo Anti-Cheat ist ab Mitte Januar 2021 ein Teil von Steamworks. Das bedeutet: Entwicklerstudios, die eng mit Valve zusammenarbeiten und die über Steam angebotenen Tools nutzen, kommen nun wesentlich einfacher an Denuvo Anti-Cheat und damit in Versuchung, den Schummel-Schutz in ihr Programm einzubauen.

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Bei Denuvo Anti-Cheat handelt es sich um einen Kernel-Treiber, der Betrugsversuche in Multiplayerpartien verhindern soll. Die Software stammt vom österreichischen Unternehmen Denuvo. Dessen Eigentümer ist eine Firma namens Irdeto, von der die Zusammenarbeit mit Steamworks nun bekanntgegeben wurde.

Denuvo war jahrelang vor allem für die gleichnamige Anti-Tamper-Software bekannt. Dieses Tool, das zeitweise als nahezu unknackbarer Schutz vor illegalen Kopien galt, ist wohl Ursache für zumindest einen Teil der Ablehnung durch die Community. In den letzten Jahren wurde Denuvo Anti-Tamper allerdings mehrfach relativ kurz nach der Veröffentlichung von Spielen überwunden.

Im Falle von Anti-Cheat haben noch ein paar Ungeschicklichkeiten bei der Markteinführung für ein schlechtes Image gesorgt. Das Programm wurde im Mai 2020 erstmals verwendet, und zwar bei Doom Eternal. In der Community hatte es Spekulationen gegeben, dass Denuvo Anti-Cheat für Systemabstürze und Leistungseinbrüche in dem Actionspiel mitverantwortlich sei.

Das hatte das Entwicklerstudio id Software ausdrücklich zurückgewiesen. Es räumte detailliert eigene Fehler ein. Trotzdem wurde Denuvo Anti-Cheat wenig später per Patch aus dem Spiel entfernt.

DOOM Eternal [PlayStation 4 ]

Neben den angesprochenen technischen Fragen hatte viele Anwender auch das grundsätzliche Vorgehen des Entwicklerteams gestört. Das hatte zwei Monate nach der Veröffentlichung von Doom Eternal plötzlich eine Software zur Voraussetzung zum Spielen gemacht, ohne dass dies vorher absehbar war.

Nach Angaben von Irdeto hat Denuvo Anti-Cheat keinerlei Auswirkungen auf die Performance, auch am Quellcode müssten keine Änderungen vorgenommen werden. Die Technologie hilft Spielentwicklern dabei, Multiplayer-Cheats wie Aimbots, Wallhacks und andere Hacks zu erkennen.

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moen 19. Jan 2021 / Themenstart

Hier geht es doch um Denuvo AntiCheat und nicht den Kopierschutz. Und laut Artikel muss...

mibbio 18. Jan 2021 / Themenstart

Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Worum es im Artikel geht ist der Cheat-Schutz von...

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