Valorant: Streamer verlassen Overwatch

Fast zeitgleich verabschieden sich Streamer und E-Sport-Profis von Overwatch, um zu Valorant zu wechseln. Zufall?

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Agentin in Valorant
Eine Agentin in Valorant (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)

Das kalifornische Entwicklerstudio Riot Games kann feiern: Die Vermarktung des Taktikshooters Valorant verläuft derzeit offenbar erfolgreich - darauf deuten unter anderem die Zuschauerzahlen auf Twitch und das allgemeine Interesse der Community hin. Auf Twitch schauten sich zum Start der geschlossenen Beta am 7. April 2020 rund 1,7 Millionen Neugierige die Streams an.

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Mit rund 1,74 Millionen Zuschauern konnte lediglich das ebenfalls von Riot Games produzierte League of Legends noch mehr Spieler anziehen.

Dank Valorant hat sogar Twitch selbst einen neuen Rekord aufgestellt: Über 4 Millionen Kunden besuchten gleichzeitig die Plattform. Die bisherige Höchstmarke lag bei 3,99 Millionen Zuschauern im August 2018.

Mehr oder weniger parallel zum Start der Beta teilten außerdem auffällig viele in der Szene bekannte Streamer und E-Sportler mit, Overwatch zu verlassen und zu Valorant zu wechseln. Dokumentiert hat das unter anderem die Influencerin Eskay auf Twitter.

Der bekannteste Ex-Overwatch-Spieler dürfte der aus Finnland stammende Profi Timo "Taimou" Kettunen sein, wie Daily Esports meldet.

Viele der Berufsspieler sollen unzufrieden mit Overwatch sein, weil Blizzard ständig die Regeln ändere und den Profis so die langfristige Trainingsplanung massiv erschwere. Außerdem ist das Actionspiel zwar erfolgreich; aber trotz der jahrelangen Aufbauarbeit durch Blizzard entwickelte sich etwa die Overwatch League nicht zum ganz großen Zuschauermagneten, was vermutlich mit den nicht ganz einfach zu verfolgenden Partien zu tun hat.

Dennoch: Es fällt schon auf, dass so viele Streamer und E-Sportler nahezu gleichzeitig die nicht leichte Entscheidung treffen, ihr bisheriges Hauptspiel und damit zumindest einen Teil der Community zu verlassen, um bei einem noch nicht etablierten Programm neu anzufangen. Der Verdacht liegt nahe, dass Riot Games da nachgeholfen hat, etwa mit Geld. Bestätigt ist das aber nicht.

Auch die hohen Zahlen bei Twitch kamen nicht einfach so zustande: Riot Games hatte im Vorfeld angekündigt, dass Zuschauer im Umfeld der Streams über sogenannte Twitch Drops an einen der begehrten Keys für die Beta kommen könnten.

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Eheran 18. Apr 2020

Ich nenne die von Dota 2, da diese bekannt sind. Genau daher würde mich die Quelle der...

Luuumumba 11. Apr 2020

Ich hab Gestern mal Twitch durchgesehen und Valorant hat tatsächlich Overwatch die Butter...

Anonymer Nutzer 10. Apr 2020

Kann ich nicht bestätigen. Die meisten Spiele die bereits Esports Niveau hatten (Unreal...

Kotaru 09. Apr 2020

So stark ist die Entwicklung (Spielbalance) eines dann doch nicht an einzelnen...

onetwotree 09. Apr 2020

wenn du schummeln willst, brauchst du mehrere twitchaccounts, die mit verschiedenen...


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