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Neben dem eigenen Netz sorgen weitere Maßnahmen dafür, dass das Tempo hoch ist. Nur exemplarisch: Für die Bewegungen kommt eine Technologie namens Movement Upsampling zum Einsatz, bei der der Server weitgehende Kontrolle hat. Das bedeutet unter anderem, dass ein einzelner Spieler mit einer schlechten Verbindung nicht die Partie der anderen ruiniert. Aussetzer oder Gummibandeffekte soll es gar nicht geben - uns ist Derartiges tatsächlich nicht aufgefallen.

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Die Entwickler achten beim Leveldesign darauf, dass die Figuren sich vor allen Umgebungen deutlich abheben und dadurch immer ähnlich gut sichtbar sind. Das führt übrigens auch zu den wie in Counter-Strike eher etwas heller gehaltenen Maps.

Anti-Cheat-System mit Hardwarezugriff

Diskussionen innerhalb der Community gibt es vermutlich noch über das Anti-Cheat-System. Ein Teil davon ist harmlos: Valorant verwendet unter anderem serverseitig ein maschinenlernbasiertes System zum Erkennen von Bots. Außerdem lassen sich laut Aussagen der Entwickler Wallhacks und Ahnliches ebenfalls serverseitig von vornherein verhindern.

Nicht so gut bei der Community dürfte die Anti-Cheat-Software namens Vanguard ankommen, weil die sich in den Windows-Kernel einklinkt - weshalb auch wir nach der Installation des Spiels unseren Rechner neu booten mussten. Weitere Details über das System haben wir nicht, es ist allerdings schon etwas länger auch für League of Legends angekündigt.

Am Rande der Präsentation hat Riot Games übrigens auch das Wort Hardware-Banns ausgesprochen, also dauerhafte Sperren für die Rechner - nicht Nutzerkonten - von tatsächlichen oder mutmaßlichen Cheatern. Ob das wirklich geplant ist, ist uns aber nicht ganz klar.

Komplexe Spezialfähigkeiten

Auch jenseits der Präzisionsschüsse ist Valorant anspruchsvoll. Deshalb haben wir es auch nicht geschafft, in den drei Tagen des Anspielens wirklich die Spezialfähigkeiten der Helden zu verstehen. Vor allem, wie diese miteinander interagieren und gekontert werden, ist uns in der dann doch zu kurzen Zeit nicht in vollem Umfang klargeworden. Allerdings haben wir den Eindruck, dass das ganz gut ist: Offenbar gibt es viel zu entdecken und zu verfeinern.

Derzeit sind neun Helden geplant. Da ist der bärbeißige Brimstone, der als ultimative Fähigkeit einen Luftschlag heraufbeschwören kann. Oder die asiatisch anmutende Agentin Jett, die in Kung-Fu-Manier große Sprünge durch das Level machen kann, sowie Viper, eine Scharfschützin mit allerlei giftigen Chemikalien.

Beim Anspielen haben wir wie die meisten anderen Spieler vor allem das konventionelle Kriegsgerät verwendet, also die ähnlich wie in Counter-Strike freischaltbaren Schrotflinten, Maschinenpistolen und Scharfschützengewehre. Das Gunplay fanden wir exzellent, die Waffen fühlen sich prima an - sie haben genau den richtigen Wumms, die Kontrolle ist erstklassig und alles wirkt mehr oder weniger auf Anhieb vertraut.

  • Brimstone ist einer der neun Agenten in Valorant. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Sniper nimmt ein Mitspieler einen Gegner ins Visier. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Brimstone wählt auf einer Karte den Einschlagsort aus,... (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • ... und dort landet etwas später der Luftschlag. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Vor jeder Partie haben wir (zu lange) 30 Sekunden Zeit für die Waffenauswahl. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • In Valorant kämpfen zwei Teams aus jeweils fünf Spielern. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Bogen können wir Sonden verschießen,... (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
  • ... sodass wir Gegner durch Wände sehen, auch ohne Wall-Hack. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)
Brimstone ist einer der neun Agenten in Valorant. (Bild: Riot Games/Screenshot: Golem.de)

Nach ein paar Stunden haben wir gemerkt, dass uns Schleichen in Valorant Spaß macht. Sobald wir die entsprechende Taste drücken, sind wir nahezu lautlos unterwegs - die Standardschritte beim Laufen finden wir übrigens nervend laut. Beim Schleichen ist es einfacher, einen Gegner von hinten anzugreifen oder unbemerkt in die feindliche Basis zu gelangen. Allerdings haben die Feinde viele Möglichkeiten, uns trotzdem zu entdecken: etwa mit Sonden, mit denen sie durch Wände blicken können.

Beim Hands on hat uns Valorant gut gefallen. Allerdings haben wir noch nicht das Gefühl, die durchaus komplexen Spielmechaniken wirklich durchdrungen zu haben. Deshalb sind wir gespannt auf die finale Version, für die noch kein Erscheinungstermin vorliegt - vermutlich ist es irgendwann im Sommer so weit. Ab dem 7. April 2020 soll unter anderem mit europäischen Spielern ein geschlossener Betatest stattfinden, Anmeldungen sind über die offizielle Webseite möglich.

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 Valorant angespielt: Riot Games nimmt Counter-Strike ins Visier
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Vilboy 23. Apr 2020

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Flyns 06. Apr 2020

Mag sein und für gewisse Spiele gelten, aber für ein Spiel wie LoL (sorry für etwas OT...

AIM-9 Sidewinder 05. Apr 2020

"Fähigkeiten" wären für mich schon ein Totschlagargument. So komischen Zauber/Magie-Käse...

Zenial 05. Apr 2020

Ihr sucht noch einen deutschen Discord Server für Valorant mit News, Gruppensuche und...

Pornstar 05. Apr 2020

Er meint das so weil Riot es so klingen lässt als ob sowieso alles server berechnet wäre.


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