Valhalla Hills angespielt: Siedeln vor Odins Tor

Das Spielprinzip erinnert an Die Siedler 2 und an Cultures, dazu kommen in Valhalla Hills noch prozedural generierte Karten und putzige Wikinger. Golem.de konnte eine sehr frühe Version ausprobieren.

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Valhalla Hills
Valhalla Hills (Bild: Funatics)

Mit ein paar Holzfällern sollen wir den weiten Weg bis in den Himmel schaffen? Das wird nicht ganz einfach - aber hoffentlich trotzdem spaßig. Im Aufbauspiel Valhalla Hills haben wir anfangs nicht mehr als ein paar axtbewehrte Wikinger, die eigentlich ehrenhaft gestorben sind, aber trotzdem nicht an Odins Tafel futtern und feiern dürfen. Das Programm entsteht derzeit in Zusammenarbeit zwischen Daedalic Entertainment und dem Oberhausener Entwicklerstudio Funatics auf Basis der Unreal Engine 4.

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Funatics genießt unter anderem für sein Cultures einen guten Ruf, zudem haben viele Entwickler früher an Die Siedler mitgearbeitet. Das merkt man Valhalla Hills ziemlich rasch an - insbesondere die indirekte Steuerung erinnert an Klassiker wie Die Siedler 2. Wir scheuchen die Wikinger also nicht einzeln über die prozedural generierten Karten, sondern erteilen beispielsweise den Auftrag für den Bau einer Holzhütte - den Rest erledigen die Nordmänner und -frauen dann selbst.

Nach und nach bekommen wir dann immer mehr Möglichkeiten, etwa weitere Ressourcen. Das hat dann übrigens auch Auswirkungen auf die Karten, die das Programm erstellt: Wenn wir in der Lage sind, eine Mine zu bauen, erzeugen die Algorithmen auch Kohle. Ein Steinmetz bekommt natürlich auch ausreichend Felsen zur Verfügung gestellt.

Während wir beim Anspielen auf einem kleinen Eiland unterwegs waren, sollen die Inseln laut den Entwicklern immer komplexer werden. Im Endspiel sollen sie aus 24 Landschaften bestehen und 25 Ressourcen erzeugen können - entsprechend viele Maps soll es geben. Ähnliches gilt übrigens auch für die Einheiten: Das Spiel soll mehr als zwei Millionen unterschiedliche Charaktere erzeugen - in einem normalen Spiel sieht also kein Wikinger aus wie der andere.

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Neben dem Aufbau von Produktionsanlagen und Warenketten spielt auch das Militär eine gewisse Rolle. So kann es passieren, dass sich ein feindliches Volk auf eine besonders schöne Stadt und vor allem auf eine Art magisches Himmelsportal stürzt. Wer dann keine Armee hat, dem bleibt nur eine Möglichkeit: Zur Verteidigung des Portals können sich einzelne Wikinger opfern - das soll aber nur eine Ultima Ratio sein, die den Spieler viel Ehre kostet; ausprobieren konnten wir das übrigens noch nicht.

Bereits in der frühen Version von Valhalla Hills ist übrigens das Sozialleben von Harald, Birgit, Svenja und Lale nett anzusehen - so lauten die Namen einiger computergenerierter Wikinger. Die stämmigen Frauen und Männer reden und interagieren miteinander. Um das Volk wachsen zu lassen, müssen sie übrigens auch Nachwuchs zeugen.

Der Einsatz der Unreal Engine 4 sorgt für vergleichsweise schicke Grafik mit netten Effekten: So gibt es feuerspuckende Vulkane, schöne Wasseroberflächen und sogar Tag- und Nachtwechsel. Neben einer Kampagne, bei der es um den Einzug in den Himmel geht, ist auch ein Endlosspiel geplant. Eine erste Version von Valhalla Hills soll gegen Ende 2015 über Steam Early Access veröffentlicht werden, anschließend ist möglichst aktive Teilnahme am Entwicklungsprozess durch die Spieler ausdrücklich erwünscht.

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