Vom Vaio-X-Netbook zum Vaio-Pro-Ultrabook - oder: was vier Jahre Entwicklung ausmachen

Als wir uns das Vaio Pro anschauten, erlebten wir ein kleines Déjà-vu. Denn wir haben vor vier Jahren ein ähnliches Notebook getestet: Sonys Luxusnetbook Vaio X im Dezember 2009. Es ist ebenfalls extrem leicht, besteht aus einer dünnen Konstruktion und hatte eine gute Ausstattung für den mobilen Nutzer. In manchen Belangen ist das alte Vaio X dem neuen Vaio Pro sogar überlegen.

Doch zunächst einmal zu einem Vergleich einiger Ausstattungsmerkmale. Der größte Unterschied ist der Prozessor. Beim Vaio X ist es ein Atom Z540, bei unserem Vaio Pro ein Core i7-4500U alias Haswell. Intels alter Atom hat einen TDP-Wert von 2,4 Watt, der Haswell-Prozessor 15 Watt. Ein Vergleich ist aber nicht so einfach, weil bei der Z-Serie damals noch einige Komponenten dazugerechnet werden mussten. So fehlt dem Z540 etwa die Grafikeinheit. Die Taktfrequenzen sind hingegen nahezu identisch. Beim Atom lag der Wert bei 1,86 GHz, und der Haswell startet bei 1,8 GHz. Nun sind dies zwei grundsätzlich unterschiedliche Architekturen. Dem Atom wird bis heute nachgesagt, dass der Prozessor sparsam arbeite. Damals war das auch so. Trotzdem brachte es das Vaio X nur auf Akkulaufzeiten von 3 bis 4 Stunden. Da ein Atom der alten Z-Serie so langsam war, dass er eigentlich immer am Limit war, und es keine tiefen Schlafmodi, insbesondere für die anderen Chipsatzkomponenten, gab, waren nur geringe Laufzeitunterschiede zwischen Last und Ruhe zu erkennen. Das Vaio Pro kommt hingegen auf 2 bis fast 7 Stunden.

Sony macht hier allerdings auch einen Kompromiss. Das Vaio Pro ist immerhin 90 Gramm schwerer als das 780-Gramm-Netbook der Luxusklasse mit dem X.

Mit Schnittstellen war das Vaio X teils besser und teils schlechter ausgestattet. So entschied sich Sony beim Vaio X, nur Single-Band-WLAN zu verbauen, was wir kritisierten, da der Anwender bei einem 1.500-Euro-Gerät mehr Flexibilität erhalten sollte. Dafür hat das Vaio X ein Mobilfunkmodem, das global gut einsetzbar ist. Beim Vaio Pro vermissen wir dies. Den SD-Kartenschacht findet der Nutzer beim Vaio X genauso wie beim Vaio Pro unter dem Trackpad. Damals war sogar noch der Memory Stick wichtig und hatte einen eigenen Schacht. Die aufklappbare RJ-45-Buchse für Netzwerke hat Sony beim Vaio Pro nicht übernommen, ebenso wenig den direkten VGA-Ausgang oder das leicht entspiegelte Display.

Das Vaio Pro ist eigentlich der Nachfolger des Vaio X

Für damalige Verhältnisse extrem groß war die SSD. Stolze 128 GByte verbaute Sony im Jahr 2009. Für heutige Verhältnisse war die SSD lahm und erreichte nur knapp die 90 MByte/s. Die Konkurrenz waren allerdings eher 1,8-Zoll-Festplatten, die heute kaum noch eingesetzt werden. Im Jahr 2013 gehören 128 GByte zur Mindestausstattung des Vaio Pro.

Vaio X und Vaio Pro zeigen wie kaum eine andere Notebookkombination, wie viel sich in den vergangenen vier Jahren getan hat. Beide sind sehr leicht. Der Unterschied bei der Leistung des neuen und des vier Jahre alten Geräts zeigt deutlich, wie viel Mehrleistung nun bei gleicher Gewichtsklasse möglich ist und auch, warum Netbooks nur noch bei günstigen Preisen ihre Daseinsberechtigung haben. Für uns sieht es so aus, als hätte Sony das alte Vaio-X-Design noch einmal überarbeitet, als sich die Gelegenheit ergab, einen Haswell-Prozessor einzusetzen.

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 Benchmarks und lange AkkulaufzeitenFazit und Verfügbarkeit von Sonys Vaio Pro 
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laimtohon 16. Feb 2014

+1 Ihm entgeht zudem offenkundig, dass das Überwiegende, was er in seinem Webbrowser...

KimDotMega 06. Sep 2013

Seit 10 Jahren schon kann man ---viele--- Mobilgeräte nicht mehr richtig ausschalten. Die...

Horsty 05. Aug 2013

Die Frage nach Linux oder Win7 kööönte ja ggf. noch Sinn machen aber Du musst Dir...

Lala Satalin... 30. Jul 2013

Asus Zenbook UX31A oder UX51VZ-DB115H



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