Anschluss für Extraakku und gute Gehäusekonstruktion

Auf der Unterseite ist zudem ein Anschluss für einen Sekundärakku vorhanden. Dieser ist als sogenannter Unterschnallakku vorgesehen. Diese Option gibt es sonst vor allem bei teuren Unternehmensnotebooks. Testen konnten wir sie nicht. Sony verspricht mindestens eine Verdoppelung der Laufzeit mit dem 36-Wattstunden-Akku. Das Gewicht steigt mit dem Zusatzakku um 290 Gramm auf dann 1.160 Gramm, was immer noch leicht ist.

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Das recht große Touchpad ist durchklickbar und besitzt keine separaten Tasten. Wer etwa die Vor- und Zurück-Tastenkombinationen des Opera-Browsers nutzt, kann diese beim Sony Vaio Pro nicht nutzen, da das gleichzeitige Drücken zweier Mausersatztasten nicht vorgesehen ist. Es unterstützt dafür zahlreiche Windows-8-Touchscreen-Gesten, die bei uns jedoch häufig versehentlich ausgelöst werden. Grundsätzlich gilt: Wer die Gesten nutzen will, sollte bei der Benutzung des Touchpads insbesondere als Rechtshänder für normale Anwendungen lieber mit Abstand zum Rand ansetzen. Leider ist der Touchpad-Treiber nicht der beste. Er erkennt bei der Nutzung von zwei Fingern manchmal nicht beide und auch das Antippen des Touchpads ohne Durchklicken gelingt nicht immer. Gestenprobleme bei tastenlosen Touchpads sind nicht ungewöhnlich. Vermutlich will Microsoft deswegen gerne die Interpretation der Touchpad-Eingaben übernehmen.

Viel Platz neben der Tastatur

Die Tastatur nutzt erstaunlich wenig des vorhandenen Platzes. Links und rechts der Tastatur ist genug Platz, um mit dem Daumen das Notebook anzuheben. Trotzdem tippt es sich auf der Tastatur gut. Beengt fühlten wir uns nicht. Sehr angenehm ist die Hintergrundbeleuchtung der Tasten. Damit lässt sich leicht auch im Dunkeln arbeiten. Unter der Tastatur befinden sich die beiden Lautsprecher. Ist der Anwender nah genug, wird er einen Stereoeffekt bemerken. Zudem ist die Tonausgabe, trotz der beengten Platzverhältnisse, recht gut.

  • Viele neue Komponenten und der Desktop bei 1.920 x 1.080 Pixeln (Screenshot: Golem.de)
  • Sonys Anklick-Router... (Screenshot: Golem.de)
  • ...bietet für ein Unterwegsgerät... (Screenshot: Golem.de)
  • ...viele Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Sogar Multi-SSID beherrscht der Router. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann WPS abschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Router-Firmware unter GPL (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Schreiben ist die SSD recht langsam. (Screenshot: Golem.de)
  • Wen die Windows-8-Gesten nerven, der kann sie hier abschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Vaio Control Center kann auch der Helligkeitssensor deaktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Akkuschonmodus muss eigens aktiviert werden, reduziert jedoch deutlich die Akkulaufzeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Pro-Notebook mit Spiegeldisplay (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Vaio Pro ist ziemlich dünn. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Für einen VGA-Anschluss reicht der Platz nicht, ein Adapter liegt aber bei. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Lüftung auf der linken Seite (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist ein Anschluss für einen Zweitakku (mittig) und ein Schacht für SD-Karten (vorne). (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • SD-Karten in normaler Größe können verwendet werden. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Eine Klappe schützt den Anschluss. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Hintergrundbeleuchtung des Vaio Pro... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...kommt nicht immer gegen das Spiegelbild an. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Sony unterstützt auch mit dem Vaio Pro etwa NFC-Lautsprecher. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Netzteil mit angestecktem Router (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Drei Leuchten zeigen den Status. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der beigelegte Router ist abnehmbar. Wer will, kann auch sein Smartphone über den USB-Anschluss aufladen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Router-Netzteil mit eingestecktem Netzwerkkabel (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Wild Tangent Games sind vorinstalliert. (Screenshot: Golem.de)
  • 6 bis 7 Stunden Laufzeit sind bei leichten Arbeiten möglich. (Screenshot: Golem.de)
Für einen VGA-Anschluss reicht der Platz nicht, ein Adapter liegt aber bei. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)

Der 11,6-Zoll-Bildschirm ist als 10-Finger-Touchscreen mit 1.920 x 1.080 Pixeln ausgeführt. Er spiegelt leider sehr stark. Das ist bei einem Touchscreen eigentlich nicht notwendig. Zudem stören die sichtbar abgestuften automatischen Helligkeitsanpassungen des Systems. Das System könnte etwas träger und feiner konfiguriert sein. Vor allem während der Benutzung des Touchscreens schaltet das Display ständig zwischen Helligkeitswerten um, da die Hand die Lichtmessung des Sensors beeinflusst.

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Die hohe Pixeldichte macht die Fingerbedienung auf dem Desktop recht anstrengend. In der Modern-UI von Windows 8 ist die hohe Auflösung hingegen kein Problem. Das Display neigt dank IPS nicht zum Invertieren der Farben. Ein bisschen blickwinkelabhängig ist es aber dennoch: Die Farbintensität ist vom Blickwinkel abhängig.

Die gesamte Konstruktion ist flexibel. Das Gerät kann also durchaus etwas gebogen werden, das Glas bricht nicht sofort, wenn eine Belastung auftritt. Dabei knarzt es nirgends, was bei allzu starren Konstruktionen oft der Fall ist, wobei es auch stark auf die Umstände der Belastung ankommt. Die Flexibilität geht allerdings in einigen Bereichen zu weit. Die Maustaste des Touchpads kann beispielsweise von unten gedrückt werden. Wir fühlten uns dennoch etwas an unseren Chromebook-Test erinnert, den wir Plaste und Elaste mit Bauchtaste betitelt haben. So schlimm ist es bei Sonys Notebook aber bei weitem nicht, denn Sony hat dieses Problem bedacht. So wird zwar von unten ein mechanischer Klick ausgelöst, solange kein Finger auf dem Touchpad verweilt, wird er aber schlicht ignoriert.

Die Konstruktion ist insgesamt für das Gewicht sehr gut. Die Lüftung wird zusätzlich durch das Display unterstützt. Wird das Notebook aufgeklappt, wird die Basis durch die Gelenkkonstruktion etwas angehoben. Das bringt auf harten Oberflächen einen Vorteil. Auf der Couch hingegen kommt trotz des geringen Eigengewichts keine zusätzliche Luftzirkulation zum Einsatz, was aber kein Nachteil ist. Während unseres Tests ist das Gerät auch auf weichen Oberflächen nicht wegen Überhitzung abgestürzt.

Die Softwarebeigaben sind reichlich. Als Betriebssystem kommt immerhin Windows 8 in der Pro-Version zum Einsatz. Was wir sonst auf dem Vaio Pro entdeckten, versetzte uns allerdings in ziemlich ungläubiges Erstaunen.

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 Geräuschentwicklung und Hardwareausstattung des Vaio Pro im DetailCrapware und Sicherheitslücken 
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laimtohon 16. Feb 2014

+1 Ihm entgeht zudem offenkundig, dass das Überwiegende, was er in seinem Webbrowser...

KimDotMega 06. Sep 2013

Seit 10 Jahren schon kann man ---viele--- Mobilgeräte nicht mehr richtig ausschalten. Die...

Horsty 05. Aug 2013

Die Frage nach Linux oder Win7 kööönte ja ggf. noch Sinn machen aber Du musst Dir...

Lala Satalin... 30. Jul 2013

Asus Zenbook UX31A oder UX51VZ-DB115H



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