Abo
  • Services:

V-NAND v5: Samsung fertigt 96-Layer-Flash-Speicher

Die Serienproduktion des V-NAND v5 ist angelaufen. Samsungs Flash-Speicher hat 96 Schichten und vorerst 256 GBit pro Die. Er nutzt ein DDR4-Interface für mehr Geschwindigkeit - dennoch ist der NAND sparsam.

Artikel veröffentlicht am ,
V-NAND v5
V-NAND v5 (Bild: Samsung/Montage: Golem.de)

Der südkoreanische Speicherhersteller Samsung hat die Massenfertigung des V-NAND v5 gestartet. Nachdem der 3D-Flash-Speicher im Spätsommer 2017 angekündigt wurde, folgt nun die offizielle Vorstellung: Samsung setzt auf 96 Zellschichten statt auf 64 wie noch beim bisher aktuellen V-NAND v4, der beispielsweise in der 970 Evo/Pro SSD steckt. Jede Zelle sichert 3 Bit, weshalb es sich um sogenannten TLC-Speicher (Triple Level Cell) handelt.

Stellenmarkt
  1. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden
  2. Rational AG, Landsberg am Lech

Vorerst produziert Samsung den V-NAND v5 mit einer Kapazität von 256 GBit pro Die, wohingegen es den V-NAND v4 mittlerweile auch mit 512 GBit gibt. In den nächsten Monaten werden die Südkoreaner aber von TLC auf QLC (Quad Level Cell) mit 4 Bit pro Zelle umstellen, dann soll ein Chip auf 1 GBit Speicherplatz kommen. Weil die Anzahl an Ladungszuständen von 8 auf 16 Spannungsstufen steigt, ist eine aufwendigere Fehlerkorrektur als etwa bei TLC erforderlich.

Für den V-NAND v5 wechselt der Hersteller von einem DDR3-Toggle-Interface auf eine DDR4-Schnittstelle, die Geschwindigkeit soll von 1 GBit/s auf 1,4 GBit/s steigen. Die Latenz, um eine Zelle zu beschreiben, sei um 30 Prozent auf 500 µs reduziert worden und die Leselatenz sei mit 50 µs drastisch geringer als bisher. Weil zugleich die Spannung von 1,8 Volt auf 1,2 Volt gesunken ist, liegt die Energieeffizenz laut Samsung dennoch auf dem gleichen Niveau. Zudem soll die Zellenhöhe um 20 Prozent niedriger ausfallen - was dafür spricht, dass nicht mehr 18 nm (1Y), sondern eine feinere Fertigung wie 1Y oder 1Z verwendet wird. Die Pressemitteilung sagt dazu aber nichts.

Mit dem neuen 3D-Flash-Speicher soll der Ausstoß zudem um 30 Prozent verbessert worden sein. Dabei ist aber unklar, ob Samsung von Wafern spricht oder auf Bit-Basis zählt. Die geringeren Kosten dürften ohnehin erst langsam an den Kunden weitergegeben werden, zudem startet der V-NAND v5 zuerst im Serversegment.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Anime-Blu-rays, Anime-Boxen, DVDs, Limited Edition)
  2. (u. a. WD My Book 3 TB 87,99€, WD My Book Duo 16 TB 424,99€, Sandisk 128 GB microSDXC-Karte 31...
  3. (u. a. Canon Pixma iP7250 42,99€)

pumok 10. Jul 2018

Mist, schon wieder falsch verstanden ;-) Ja stimmt, Triple gibts schon länger, die...

otraupe 10. Jul 2018

Ok, das ist doch noch etwas schneller.

ms (Golem.de) 10. Jul 2018

Du hast normalerweise 16 Dies pro Package und davon mehrere pro SSD. Der Controller...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1

Im ersten Teil unseres Livestreams erklären wir alle neuen Mechaniken von Ravnica Allegiance.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1 Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /