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Mit Michael Ironside als Rebell

In weiteren Rollen agieren Jane Badler als Diana, die Anführerin der Besucher, David Packer als Daniel Bernstein, der sich von den Besuchern verführen lässt, Michael Wright als der kleinkriminelle Elias, Leonardo Cimino als Abraham Bernstein, Richard Herd als John, das Gesicht der Besucher, und der damals noch weitgehend unbekannte Robert Englund (wurde im Jahr nach der Miniserie als Freddy Krueger in Nightmare – Mörderische Träume bekannt) als Besucher Willie, der schließlich die Seiten wechselt und sich den Menschen anschließt.

In der zweiten Miniserie stoßen dann noch Michael Ironside (Total Recall, Starship Troopers) als knallharter Widerstandskämpfer, Sarah Douglas (Superman II – Allein gegen alle) als Besucherin Pamela, die mit Diana im Clinch liegt, und Frank Ashmore als Teil einer fünften Kolonne der Besucher dazu.

Die Schauspielerin, die ermordet wurde

Die Dreharbeiten der ersten Miniserie mussten unterbrochen werden, als die damals 22-jährige Darstellerin Dominique Dunne von ihrem Ex-Freund ermordet wurde. Sie spielte Robin Maxwell, die Tochter eines Wissenschaftlers, die von einem Besucher verführt und schwanger wird.

Dunne ist in der Miniserie noch zu sehen, aber nur bei Einstellungen, die sie von hinten zeigen. Kenneth Johnson widmete die Miniserie ihr; Blair Tefkin übernahm ihre Rolle.

Damals wie heute mahnend

"Wir haben gesehen, dass so etwas passieren kann", sagte Johnson 2025(öffnet im neuen Fenster). "Dass sich die Winde drehen können."

In der ursprünglichen Miniserie gibt es eine Szene, in der Martin, einer der Außerirdischen, der den Menschen wohlgesinnt ist, von Donovan gefragt wird, wie jemand wie ihr Anführer überhaupt an die Macht kommen konnte. Jemand, der fest entschlossen war, um jeden Preis zu bekommen, was er wollte – ungeachtet der Unmenschlichkeit seines Handelns. Martin antwortet sinngemäß: "Charisma, das richtige Timing – und dass nicht genug von uns rechtzeitig den Mut hatten, dagegen aufzustehen und ihre Stimme zu erheben."

Johnson sagte dazu: "Wie sich herausstellt, war diese Aussage bemerkenswert vorausschauend. Etwas, das ich 1982 geschrieben habe, haben wir seither immer wieder in verschiedenen Demokratien rund um die Welt erlebt."

Johnson hatte sich vor dem Schreiben der Serie sehr intensiv damit befasst, wie das Dritte Reich überhaupt entstehen konnte. 2025 sprach er auch darüber, wie sich die USA gerade verändern – zum Beispiel mit Soldaten, die in Städten patrouillieren, wie bei lokal sehr begrenzten Aufständen in Los Angeles.

"Besonders heikel wird es, wenn keine Schutzmechanismen mehr greifen. Die Idee der Gründerväter in Amerika war: 'Es gibt die Justiz als eine Säule der Staatsgewalt, den Kongress als die zentrale gesetzgebende Instanz, und dann gibt es einen Präsidenten, der sich an die festgelegten Regeln halten muss.' Die Gründerväter sind nie davon ausgegangen, dass so viele Menschen plötzlich kapitulieren würden – genau das erleben wir heute in Amerika", sagte Johnson.

Das macht V heute sogar relevanter als damals. Vor mehr als 40 Jahren war die Serie eine Warnung, heute sieht man sie und erkennt Parallelen – und das nicht nur, seit die Wissenschaft und ihre Ergebnisse nicht nur in Hinblick auf Corona oder die Klimakrise von rechten Agitatoren als Fake News gebrandmarkt werden.

Die zweite Miniserie

Die erste Miniserie entwickelte sich für NBC zum phänomenalen Erfolg. 40 Prozent aller amerikanischen Zuschauer(öffnet im neuen Fenster) schalteten an den zwei Abenden im Mai ein, der Sender wollte entsprechend schnell eine Fortsetzung.

Johnson war aber schon bald raus – wegen "kreativer Differenzen". Er wollte in eine andere Richtung gehen, als es NBC vorschwebte. So trennten sich die Wege, ein neues Autorenduo und ein Regisseur wurden gefunden, im Dezember 1983 wurde das Skript für die drei Folgen finalisiert. Gedreht wurde bis zum März 1984 und damit bis kurz vor Ausstrahlung der Miniserie im Mai 1984.

Die zweite Miniserie (im Original "V: The Final Battle") setzt mehr als ihr Vorgänger auf Action, ist rasant erzählt und bringt einen (vorläufigen) Abschluss der Geschichte. Vorläufig deswegen, weil auch diese Miniserie immensen Erfolg hatte, weswegen der Sender mehr wollte. Die Idee war nun aber, nicht eine weitere Miniserie zu produzieren, sondern auf eine wöchentliche Serie umzuschwenken.


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