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Uwe Boll: Streit um den Titel The Dark Knight eskaliert nicht

Warner Bros. hatte Uwe Boll Anwaltspost geschickt. Der Grund: Der Titel The Dark Knight sollte geändert werden, weil er an Batman erinnert.
/ Peter Osteried
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Armie Hammer nimmt das Gesetz selbst in die Hand. (Bild: Uwe Boll)
Armie Hammer nimmt das Gesetz selbst in die Hand. Bild: Uwe Boll

Wir haben vor Kurzem berichtet , dass es Streit um den Titel The Dark Knight gab. Das ist der neue Film von Uwe Boll, welcher von der Rechtsabteilung von Warner Bros. kontaktiert wurde, da das Studio der Meinung war, der Titel verstoße gegen seine Rechte. Schließlich gibt es nicht nur einen Batman-Film von Christopher Nolan, der so heißt, bei The Dark Knight denkt man auch automatisch an den Warner-Superhelden.

Zuerst gab sich Boll unversöhnlich. Er beharrte auf seinem Titel. Einem Rechtsstreit möchte er aber wohl doch aus dem Weg gehen. Darum hat der Film nun einen neuen Titel, wie Variety(öffnet im neuen Fenster) berichtet: Citizen Vigilante.

Held der Medien

Darin spielt Armie Hammer einen Mann, der das Gesetz in die eigenen Hände nimmt und Verbrecher jagt. Das macht ihn zu einer Sensation in den sozialen Medien und in den Augen der Öffentlichkeit zu einem Helden.

Dem Magazin Variety sagte Boll: "Wir hatten ein freundliches Gespräch mit Warner Bros. und haben uns entschieden, unseren Film nun Citizen Vigilante zu nennen, um Verwechslungen mit der berühmten Warner-Figur vorzubeugen."

Des Weiteren erklärte der Produzent Michael Roesch, dass sich auch Fans für eine Titeländerung ausgesprochen hätten, und zwar wegen der Titelgleichheit mit Christopher Nolans Film. Er sagte ebenfalls, man sei von Warner "kontaktiert und gebeten worden, den Titel zu ändern" , und es sei ein "sehr freundliches Gespräch" gewesen.

Dreharbeiten in Kroatien

Der Film wurde in und um Zagreb gedreht. Neben Armie Hammer ist Costas Mandylor als Interpol-Agent dabei, der hinter dem Protagonisten her ist. Der Film spielt in einer osteuropäischen Stadt, die namentlich nicht genannt wird. Aber Roesch erklärte auch: "Der Film erzählt eine universelle Geschichte, die in jeder größeren europäischen Stadt spielen kann."


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